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NEOS fordern Privatisierung der Kärnten Werbung – Politik raus aus dem Tourismus!

Um den Kärntner Tourismus nach ganz vorne zu bringen, ist es unumgänglich die „Kärnten Werbung“ endlich zu ENTPOLITISIEREN UND sie zu PRIVATISIEREN. Dann beginnt der Prozess einer parteipolitisch unabhängigen Stärkung der Regionen.

Kärnten steht im Bundesländer-Ranking in der Sparte Tourismus nur an vierter Stelle, ganz knapp vor der Steiermark. „Das ist zwar gutes Mittelfeld, aber leider eben nur Mittelfeld. Dabei haben wir die perfekten Voraussetzungen mit unserem Bundesland, das Ranking anzuführen“, stellt Markus Unterdorfer-Morgenstern, NEOS Landessprecher, fest. Ohne den Event-Tourismus wären die Nächtigungszahlen ziemlich schlecht. „Fallen die Groß-Events weg, entgehen uns auch die Übernachtungen dadurch. Die Verantwortlichen müssen sich auch wieder verstärkt darauf konzentrieren, mehr ausländische Gäste für einen qualitativen Ganzjahrestourismus nach Kärnten zu holen.“ Auch buchungsentscheidende, nachhaltige Infrastruktur werde im Wettbewerb der Tourismusdestinationen immer entscheidender.

Kärnten braucht als Bundesland ein attraktives Angebot und ein klares Standortkonzept, dafür muss die Schlagkraft am Markt erhöht werden. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist, die bisherigen 14 Tourismusregionen auf höchstens sieben zu reduzieren.

„Doch noch wichtiger ist, die `Kärnten Werbung´ komplett zu entpolitisieren und zu privatisieren“ fordert der NEOS Landessprecher, „Es kann niemals von Vorteil sein, wenn das Land 60 Prozent, die WKK 30 Prozent und die AK 10 Prozent halten und Tourismusbetriebe wie Melkkühe die Kärnten Werbung mit der Tourismusabgabe finanzieren.“

Ziel ist, dass nicht die Politik Leitlinien und Maßnahmen für den Tourismus und seine Entwicklung vorschreibt, sondern ihn wo nötig konkret unterstützt. „Den Arbeitskräften in der Hotellerie sind professionelle und gerechte Arbeitsbedingungen zu bieten, da Qualität immer von jenen kommt, die sie jeden Tag leben.“ Und an den viel zu hohen Lohnnebenkosten leiden die mitarbeiterintensiven Betriebe im Tourismus besonders.

„Nahezu jeder 5.Arbeitsplatz in Kärnten ist direkt oder indirekt abhängig von der Tourismus- und Freizeitbranche. Diese Wirtschaftssparte schnellstmöglich von Parteipolitik zu befreien und den Tourismus in die Hände von jenen zu geben, die damit ihr Geld verdienen: Beginnen wir bei der Privatisierung der Kärnten Werbung“, fasst Unterdorfer-Morgenstern zusammen.