3. Wir denken an übermorgen

En­kel­fit­tes Haus­hal­ten für die nächs­ten Ge­ne­ra­tio­nen

  • Ein ech­tes Null-De­fi­zit muss auch ohne Auflösung von Rück­la­gen kurz­fris­tig er­reicht wer­den kön­nen. Mit­tel­fris­tig muss der ak­tu­el­le Schul­den­stand des Lan­des  und der Ge­mein­den mas­siv re­du­ziert wer­den. Dar­le­hen zum Aus­gleich des Ge­mein­de­haus­hal­tes müs­sen ver­mie­den wer­den.
  • Ver­ein­heit­lich­te Ge­mein­de­rech­nungs­le­gung mit dop­pel­ter Buchführung und Bürger_in­nen­bud­get um Schul­den­stand und Ver­mö­gens­wer­te trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar ma­chen.

–   Dop­pel­te Buch­hal­tung

–   Bud­ge­tä­re Lang­frist-Zie­le und Stra­te­gi­en müs­sen ver­bind­lich de­fi­niert und ver­öf­fent­licht wer­den.

  • Das Zu­sam­men­le­ben auf Ge­mein­de­ebe­ne soll­te unter der Prä­mis­se „En­kel­fit­te Ge­mein­den“ge­stal­tet wer­den. Dar­un­ter ver­ste­hen wir nach­hal­tig zu bud­ge­tie­ren und in Zu­kunft not­wen­di­ge In­ves­ti­tio­nen in Pro­jek­tent­schei­dun­gen mit­ein­zu­be­zie­hen.
  • Veröffent­li­chung sämt­li­cher Gebühren der Ge­mein­de inkl. der Be­schrei­bung wie diese zu­stan­de kom­men.

–   Zweck­wid­mung von „Ge­büh­ren-Ge­win­nen“(z. B. sind die Ein­nah­men für Ka­nal­ge­büh­ren höher als die Kos­ten, sol­len die Mehr­ein­nah­men für zu­künf­ti­ge Ka­nal­sa­nie­run­gen zweck­ge­bun­den sein)

–   Alle Sub­ven­tio­nen, För­de­run­gen (ein­heit­li­che För­der­richt­li­ni­en, vor allem für Ver­ei­ne) und Zu­wei­sun­gen etc.

–   Alle Ge­häl­ter der po­li­ti­schen Funk­tio­nä­re und et­wai­ger „un­po­li­ti­scher“Be­ra­ter

–   Ak­tu­el­ler Ver­schul­dungstand pro Kopf, inkl. Ver­schul­dung durch Spe­ku­la­ti­on (kann in der Ka­me­ra­lis­tik gut ver­steckt wer­den)

–   Dar­stel­lung des Ge­mein­de­ver­mö­gens

  • Mehr Trans­pa­renz und Kon­trol­le aus­ge­glie­der­ter Ein­hei­ten–Die Ge­mein­den müs­sen die aus­ge­la­ger­ten Ge­sell­schaf­ten und deren Bi­lan­zen trans­pa­rent ma­chen –durch Ver­öf­fent­li­chung auf der Ge­mein­de­web­site, in ge­sam­mel­ter und struk­tu­rier­ter Form. Ein­rich­tung eines sys­te­ma­ti­schen, trans­pa­ren­ten und ein­heit­li­chen Be­tei­li­gungs­ma­nage­ment auf Ge­mein­de­ebe­ne, Be­richts­pflicht an den Ge­mein­de­rat bzw. an die Ge­mein­de­ver­tre­tung, ein­heit­li­che Mus­ter für Ma­na­ger­ver­trä­ge, re­gel­mä­ßi­ge Eva­lu­ie­run­gen. An einer Lö­sung für die Mehr­wert­steu­er­de­bat­te ist zu ar­bei­ten!
  • Be­trie­be in öffent­li­cher Hand sol­len auf ihre Kern­kom­pe­ten­zen zu­rück­ge­führt wer­den (Be­en­di­gung in­trans­pa­ren­ter Quer­sub­ven­tio­nie­run­gen).
  • Trans­pa­ren­te Ver­wen­dung aller öffent­li­chen Mit­tel (inkl. aller Auf­trä­ge) durch Ver­öf­fent­li­chung auf einer On­line-Platt­form.
  • Of­fen­le­gung der Ge­mein­de- und Lan­des­haf­tun­gen für Ban­ken und Be­trie­be.
  • Öf­fent­li­che (Bau-)Pro­jek­te müs­sen im De­tail auf Nach­hal­tig­keit und Ge­ne­ra­tio­nen­ge­rech­tig­keit geprüft und Nut­zungs­kon­zep­te bei der Pla­nung vor­ge­legt wer­den. Ge­ne­ra­tio­nen­check künf­ti­ger Ge­mein­de­rats­be­schlüs­se. Die Bür­ger_in­nen sol­len bei der Ent­schei­dung über Groß­pro­jek­te ein­be­zo­gen wer­den.
  • Wer­den Emp­feh­lun­gen aus Rech­nungs­hof-Be­rich­ten igno­riert, ist dies zu sank­tio­nie­ren: In­ner­halb von drei Mo­na­ten nach Vor­lie­gen eines Rech­nungs­hof-Be­rich­tes ist dem je­wei­li­gen Kon­troll­or­gan ein Maß­nah­men­plan vor­zu­le­gen und zu ver­öf­fent­li­chen. Wer­den Emp­feh­lun­gen nicht um­ge­setzt, ist dies zu be­grün­den. Nach wei­te­ren sechs Mo­na­ten ist ein Sta­tus­be­richt vor­zu­le­gen.