8. Versorgung statt Verschwendung

Ab­ga­ben kon­trol­lie­ren und Auf­ga­ben op­ti­mie­ren. 

  • Eine Kärn­ten-wei­te, nach­voll­zieh­ba­re und ein­fach ad­mi­nis­trier­ba­re Be­rech­nungs­me­tho­de für alle kom­mu­na­len Ab­ga­ben, ins­be­son­de­re der Ka­nal- und Ab­was­ser­ge­büh­ren um si­cher­zu­stel­len, dass Haus­hal­te nicht über Ge­bühr be­an­sprucht wer­den. Fi­n­anz­über­schüs­se sind aus­schließ­lich für In­ves­ti­tio­nen in die dafür vor­ge­se­he­nen Be­rei­che zu ver­wen­den um die Ver­sor­gungs­si­cher­heit zu ge­währ­leis­ten.
  • Ist die Ver­sor­gungs­si­cher­heit ge­währ­leis­tet, müs­sen Ge­büh­ren­über­schüs­se für eine be­darfs­ge­rech­te­re Gebühren­ein­he­bung und Mit­tel­ver­wen­dung zwangs­läu­fig zur Ge­büh­ren­sen­kung ein­ge­setzt wer­den.
  • Si­cher­stel­lung von aus­rei­chen­dem und leist­ba­rem Wohn­raum für äl­te­re und junge Bür­ger_In­nen durch in­te­gra­ti­ve Wohn­raum­schaf­fung – ge­mein­sa­me und leist­ba­re Woh­nun­gen für Jung und Alt um die Be­völ­ke­rungs­struk­tur zu durch­mi­schen und Kauf­kraft­schwä­chung in der Ge­mein­de zu ver­hin­dern
  • Keine will­kür­li­chen Förde­run­gen und Zuschüsse der Ge­mein­de an Or­ga­ni­sa­tio­nen und Ver­ei­ne, son­dern Ver­ga­be nach sach­li­chen und nach­voll­zieh­ba­ren Kri­te­ri­en.
  • Wei­te­re For­cie­rung des so­zia­len Wohn­baus, mög­lichst nicht auf der “grü­nen Wiese”son­dern durch Ver­dich­tung und ver­stärk­te Nut­zung be­reits er­schlos­se­ner Flä­chen. Spe­zi­ell klei­ne­re Ge­mein­den sol­len den so­zia­len Wohn­bau we­sent­lich stär­ker und ziel­ge­rich­tet vor­an­trei­ben. So­zia­le Wohn­bau­trä­ger sol­len ver­pflich­tet wer­den, 50 % der Woh­nun­gen in je­weils einem Haus an die Mie­ter_in­nen zu ver­kau­fen. Kauf­be­rech­tigt sind Mie­ter_in­nen, die zu­min­dest seit 15 Jah­ren in die­sen Woh­nun­gen leben. Die Mög­lich­keit zum Miet­kauf soll ge­ge­ben wer­den.
  • Trans­pa­ren­te und klare Ver­wal­tungs­ab­läu­fe für die Ver­ga­be von Ge­mein­de­woh­nun­gen, Kin­der­gar­ten­plät­zen, etc.