200 Ideen, 600 Gespräche: JUNOS tourten im Sommer durch Kärnten und sprachen mit den Jungen über ihre Zukunft

8. September 2021

„Deine Ideen. Dein Kärnten. Unsere Zukunft.“  Unter diesem Motto tourten die jungen NEOS, die JUNOS, durch Kärnten und hörten den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu, welche Ideen sie für eine noch bessere Zukunft hierzulande haben.

Spittal, Villach, Seeboden, Wolfsberg, St. Kanzian und Klagenfurt – im August tourten die „JUNOS – Junge liberale NEOS Kärnten“ durch das ganze Bundesland und sprachen mit knapp 600 jungen Menschen in den Kärntner Städten und Gemeinden über ihre Wünsche und Ideen.

„Wir haben darauf geachtet, in der Stadt und am Land, in Oberkärnten und Unterkärnten, den jungen Kärntnerinnen und Kärntnern gleichermaßen aktiv zuhören zu können“, erläutert Sebastian Werkl, Landesvorsitzender von JUNOS Kärnten, den Ablauf der Tour.  

JUNOS haben während ihrer Tour Gespräche mit knapp 600 Jugendlichen und jungen Erwachsenen geführt und mit ihnen über die Situation und Herausforderungen für die jungen Generationen in Kärnten gesprochen.

NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern betont: „Die Menschen mitreden und mitgestalten lassen – das ist uns NEOS und respektive auch den JUNOS immens wichtig. Denn die Menschen im Ort wissen am besten, welchen Veränderungsbedarf es in ihrer Gemeinde braucht. Echte Bürgerpartizipation hat landauf, landab leider immer noch viel Luft nach oben. Es geht darum, den Menschen zuzuhören und so zu verstehen, was sie wirklich brauchen. Sie müssen im Mittelpunkt stehen – nicht die Interessen der Politiker.“

Mitsprache verstärken

Ideen haben die JUNOS viele gesammelt. „Ganz klar hervor geht aus allen Ideen und Wünschen aber für uns, dass sich junge Menschen nicht gehört und verstanden fühlen. Sowohl in ländlichen Regionen als auch den Städten wünschen sich die Menschen ein Mitspracherecht und ein Gehörtwerden der Politik“, appelliert Werkl und erinnert an langjährige Forderungen von NEOS Kärnten, NEOS Klagenfurt und JUNOS Kärnten, jungen Menschen mit Jugend-Gemeinderäten, Jugendräten und Jugendlandtagen mit eigenen Budgets mehr Gehör und vor allem Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen.

„Wir werden an diesem Thema vehement dranbleiben“, verspricht Werkl, „denn die junge Generation hat so viele Ideen und Inputs, ihr Land noch ein Stück weit besser zu machen. Nicht nur für sie selbst, sondern für viele andere auch.“

Speziell in den Städten Wunsch nach mehr Öffis

„Besonders interessant war, dass speziell die Menschen in Klagenfurt sowie Villach sich deutlich bessere Öffi-Angebote wünschen“, erläutert Werkl. 
Für JUNOS ist das Thema Mobilität nicht zuletzt in Verbindung mit dem Thema Bildung und Ausbildung wichtig, so Werkl: „Damit jede_r Einzelne_r den bevorzugten Bildungsweg beschreiten kann, setzten wir uns auch in unserem Grundsatzprogramm dafür ein, dass gerade im ländlichen Bereich der Zugang zu höheren Schulen erleichtert wird. Dies bedeutet für uns neben vielen anderen Aspekten vor allem auch den Ausbau der öffentlichen Verkehrsnetze Bus und Bahn bzw. auch Mikrolösungen sowie deren effizienter Verschränkung zwischen den Gemeinden.“

Raum für Jugendkultur

„In den Gemeinden wie auch Ballungsräumen ist zudem sehr häufig der Wunsch nach mehr Infrastruktur geäußert worden“, informiert Werkl weiter. Insbesondere im Bereich der Gastronomie fehlen den jungen Erwachsenen alters- und zielgruppenspezifische Angebote, die sie für sich in Anspruch nehmen können. Werkl: „In Städten wie Klagenfurt und Villach ist in diesem Bereich etwas mehr vorhanden, wenn auch Luft nach oben. Doch in kleineren und ländlicheren Gemeinden wünschen sich die Jugendlichen verstärkt zielgerichtete Angebot, da diese oft gar nicht vorhanden sind.“

Ein ebenso großes Anliegen ist den jungen Erwachsenen aber auch die Nutzung des öffentlichen Raumes: Sowohl in den Städten als auch den Gemeinden würden sie sich laut Werkl deutlich mehr konsumfreie Plätze und Angebote wünschen, in denen sie einander im öffentlichen Raum begegnen können.