Klagenfurts Tor zur Welt ist nicht der Flughafen, sondern schon bald der Bahnhof!

8. Januar 2021
Unsplash, T. Q.

Die politische Diskussion des Klagenfurter Hauptbahnhofes als neues Tor zur Stadt wäre jetzt gerade noch rechtzeitig, bevor die Koralmbahn 2025 fertig gestellt ist. NEOS-Spitzenkandidat Janos Juvan: „Jetzt im Intensivwahlkampf ist plötzlich Thema, was NEOS seit vergangenem Jahr fordern. Spätestens jetzt gilt es wenigstens, Chancen zu nutzen und nicht zu verschlafen.“

Mitte Dezember hat sich NEOS-Spitzenkandidat Janos Juvan auf die Suche nach den zielgerichteten Programmen der Parteien für die Landeshauptstadt Klagenfurt gemacht und sich als ‚Polit-Neuling‘ auf konstruktive inhaltliche Diskurse gefreut – mit mäßigem Erfolg. Weder die SPÖ, die ÖVP, die FPÖ, die Grünen noch das Team Kärnten hatten damals ein einsehbares oder aktuelles Wahlprogramm auf ihren Websites oder via Social Media veröffentlicht. 

„Eine der Kernforderungen von NEOS Klagenfurt ist von jeher, die Stadtentwicklung ganzheitlich zu betrachten und strategisch anzugehen.“ Dazu zählt auch, dass Juvan den Klagenfurter Hauptbahnhof spätestens mit der Fertigstellung der Koralmbahn als das Tor zur Stadt betrachtet und als solches kommuniziert. „Wir haben die Chance, dieses Tor zu unserer Visitenkarte zu machen, denn es ist der erste Eindruck, den Reisende, Besucherinnen und Besucher von unserer Stadt haben. Und es ist der Ort, der uns mit der Welt verbindet.“ 
Nachzulesen ist das Programm der NEOS seit November auf neosklagenfurt.at, informiert Juvan interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Juvan wünscht sich, dass die gesamte Stadtpolitik die Wichtigkeit und auch Dringlichkeit dieses Themas erkennt: „Vor dem Hintergrund der mittlerweile verlorenen Diskussionen und Chancen um den Flughafen Klagenfurt als Anbindung nach Graz und Wien sollte man das Augenmerk und die Energie auf jene Dinge lenken, die ohnehin passieren werden und an denen Klagenfurt nicht vorbei kommt – nämlich den Hauptbahnhof. Hier bleiben Chancen ungenutzt. Durchdachte Konzepte und Maßnahmen müssen jetzt für die Zukunft sprichwörtlich auf die Reise geschickt werden.“   
Statt weiter Zeit, Energie und Geld in die Flughafen-Diskussion zu stecken, will der Klagenfurter NEOS-Spitzenkandidat lieber darüber sprechen, wie „wir es schaffen können, in Klagenfurt in den Zug einzusteigen und 45 Minuten später in Graz im Flugzeug zu sitzen. Check-in in Klagenfurt inklusive“.

Juvan erläutert, dass bislang ausschließlich die FPÖ den Programmpunkt der NEOS rund um ein Konzept für das neue Tor der Stadt registriert hat. „Es ist ja durchaus begrüßenswert, dass die FPÖ Klagenfurt respektive Wolfgang Germ unsere Forderung nach einer strategischen Neugestaltung des Klagenfurter Hauptbahnhofes und Bahnhofsviertels als neues Tor zur Stadt aufgreift, wenngleich sich seine Sichtweise auf Grazer Touristen und Studenten beschränkt“, nimmt Juvan den gestrigen Vorstoß Germs auf 5minuten.at zur Kenntnis.

Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern bekräftigt: „NEOS Klagenfurt setzen sich für eine nachhaltige Strategie und eine ganzheitliche Stadtentwicklung ein und wollen damit die Vision eines modernen, urbanen und lebendigen Klagenfurt‘ mitgestalten. Auch ich vermisse als Landessprecher in der Landeshauptstadt Weitblick und einen gesamtheitlichen Ansatz.“

Juvan appelliert abschließend: „Die politischen Vertreter der Stadt dürfen sich aufdrängende Chancen nicht verschlafen und müssten in Wahrheit seit gestern, und nicht erst ab morgen, über Konzepte zur neuen Verkehrsdrehscheibe Bahnhof und dem neuen Tor zur Landeshauptstadt sprechen. Davon profitieren die Innenstadtwirtschaft, der Bildungscampus Klagenfurt sowie die Bürgerinnen und Bürger von Klagenfurt gleichermaßen.“