NEOS Kärnten zu Millionen-Veruntreuung in Klagenfurt

Mutmaßliche Veruntreuung in Klagenfurt zeigt einmal mehr die Wichtigkeit völliger Transparenz bei öffentlichen Mitteln auf!

04. March 2020

NEOS-Landesprecher Unterdorfer-Morgenstern: „So passt die schwarze, blaue und rote Politik auf das Steuergeld der Bürger auf? Einmal mehr fordern wir NEOS völlige Transparenz im Umgang mit öffentlichen Mitteln ein.“

So gehen schwarze, blaue und rote Politik mit dem Steuergeld der Bürger um

1,76 Millionen Euro soll ein ehemaliger Mitarbeiter der Stadtkasse in der Landeshauptstadt Klagenfurt über mehr als 20 Jahre veruntreut haben, für den Mann gilt die Unschuldsvermutung. 1,76 Millionen Euro an Steuergeldern der Lindwurmstädter seit voraussichtlich 1997. 

"Jetzt erst die Regeln umzustellen, 
ist zu wenig und zu spät"

„Dass Magistratsdirektor Peter Jost und Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz bedauern, dass das Kontrollsystem versagt hat und die zuständigen Gremien durch die kriminelle Energie des mutmaßlichen Täters getäuscht wurden, ist zu wenig und zu spät. Eine zusätzliche Kontrollschleife wäre ein Vier-Augen-Prinzip gewesen, dass es in Klagenfurt laut Jost jedoch nur bei Bargeldbehebungen, nicht aber bei Gegenbuchungen zwischen Konten gibt“, so NEOS-Kärnten-Landessprecher Unterdorfer-Morgenstern.

Der NEOS-Landessprecher ist verärgert: „Der Fall zeigt auf, wie schwarze, blaue als auch rote Politik mit dem Steuergeld der Bürger umgehen. Spätestens die aktuelle Stadtregierung hätte es besser machen und ein generelles Vier-Augen-Prinzip und weitere Kontrollschleifen einführen können. Doch erst jetzt, nach Bekanntwerden dieser Malversation, werden nun neue Regeln in der Kassenführung eingeführt.“ 
Unterdorfer-Morgenstern erinnert an eine der wesentlichen und grundlegenden Kern-Forderungen von NEOS, die völlige Transparenz im Umgang mit öffentlichen Mitteln, was für NEOS „als einzige Partei seit Anbeginn eine Selbstverständlichkeit ist“.

"Nicht nur finanzieller Schaden, auch Vertrauen der Bürger erschüttert"

Nun soll es in der Causa naturgemäß eine lückenlose Aufklärung geben, der Schaden jedoch ist da. „Nicht nur der Finanzielle, auch das Vertrauen der Bürger in die herrschende Politik wird einmal mehr erschüttert. Und es zeigt, dass es höchst an der Zeit ist, eine neue Verantwortungskultur in der Politik zu etablieren. Österreichweit. Hierfür werden aber moralische Appelle nicht ausreichen“, schließt der NEOS-Landessprecher.