NEOS Klagenfurt gratulieren Christian Scheider und ergänzen: „Niedrige Wahlbeteiligung besorgniserregend!“

15. März 2021

Der NEOS Klagenfurt Rathausklub gratuliert Christian Scheider zum gestrigen Wahlerfolg. „Alle gewählten politischen Vertreter sind aufgefordert, an einer guten Entwicklung für Klagenfurt und mehr Interesse an der Politik zu arbeiten“, so NEOS-Klubobmann Janos Juvan.

Janos Juvan, Obmann des NEOS Klagenfurt Rathausklubs, gratuliert Christian Scheider zur gestern gewonnenen Bürgermeisterwahl.  „Alle nun gewählten politischen Vertreter müssen sich bewusst sein, dass es in Zeiten wie diesen insbesondere in den kommenden Jahren eine enorme Herausforderung sein wird, die Stadt zu führen und zukunftsträchtig weiter zu entwickeln. Wir NEOS sind schon sehr gespannt, welche Schwerpunkte der neue Bürgermeister Scheider setzen und wie er es anlegen wird.“

NEOS Klagenfurt haben schon im Wahlkampf betont, generell für Gespräche und konstruktive Zusammenarbeit  mit allen Parteien und politischen Vertretern offen zu sein. „Offen sind wir insbesondere für Themen, Ideen und Konzepte, die unser Klagenfurt weiter voranbringen und die Zukunft der Stadt positiv gestalten können“, ergänzt Juvan.

Müssen die Menschen wieder von der Politik begeistern!

Bei all den Herausforderungen, die es nun für die politischen Vertreter in der inhaltlichen Arbeit für die Landeshauptstadt zu bewältigen gilt, will der NEOS-Klagenfurt-Chef aber auch auf einen traurigen Umstand ganz besonders hinweisen: Die niedrigen Wahlbeteiligungen. 

„Speziell bei der Bürgermeister-Stichwahl darf man nicht schönreden, dass mit 47,91 Prozent nicht einmal die Hälfte der Klagenfurterinnen und Klagenfurter von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Christian Scheider hat die Wahl mit ca. 20.000 Stimmen für sich entscheiden können, das ist nach den Regeln der Demokratie natürlich anzuerkennen. Es ist dies aber auch der geringste Zuspruch, den je ein Bürgermeister in Klagenfurt hinter sich vereinen konnte. Über 60.000 Wählerinnen und Wähler haben Scheider ihre Stimme nicht gegeben. Mehr als 43.000 sind erst gar nicht wählen gegangen oder haben ungültig gewählt. Da müssen sich die Verantwortlichen der letzten Periode schon die Frage gefallen lassen, warum das so ist“, so Juvan.

Seiner Meinung nach sei es nun die Aufgabe aller im Gemeinderat vertretenen Parteien, die Begeisterung bzw. das Interesse für die Politik wieder herzustellen. „Das gelingt, wenn wir die Bürgerinnen und Bürger wieder verstärkt ins Boot holen und ehrliche Politik zum Angreifen und Mitmachen betreiben. Es gilt, die Bürgerinnen und Bürger umfassend zu informieren, was wir für und mit ihnen in den kommenden Jahren in der Landeshauptstadt bewirken wollen. Wir sind es schon alleine unseren Vorfahren, die hart dafür gekämpft haben, dass wir in einem demokratisch geführten Land leben dürfen, schuldig, hier mehr zu leisten. Wenn die Wahlbeteiligung nicht steigt, darf sich zukünftig niemand mehr einen Sieger nennen.“