« Zurück zur Übersicht

Schluss mit Wahlkampfgeplänkel auf Kosten der Betroffenen

Im HCB-U-Ausschuss zeigte sich Hannes Zechner, Sonnenalm-Chef, enttäuscht über die mangelnde Unterstützung Seitens des Landes Kärntens. Er und rund 300 weitere Landwirte im Görtschitztal würden vor den Scherben ihrer beruflichen Existenzen stehen. Doch auf Hilfe aus dem Büro von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sowie von Agrarlandesrat Christian Benger (ÖVP) warte man vergebens. Zwar habe es laut Zechner mehrfache Anfragen um finanzielle Unterstützung gegeben, doch reagiert habe niemand.

Das ist eine Frechheit und kann so nicht akzeptiert werden. Denn sowohl Landeshauptmann Kaiser als auch Agrarlandesrat Benger haben finanzielle und anderweitige Unterstützung zugesagt, und zwar öffentlich. Aber das war wohl wieder nur ein Wahlkampfschmäh. Es kann nicht sein, dass SPÖ und ÖVP auf dem Rücken der Betroffenen versuchen, eine Wahl zu gewinnen – und die tragische Situation im Görtschitztal für den Gemeinderatswahlkampf ausnutzen. Einerseits wurde medienwirksam Geld zugesagt, andererseits gehen die Zuständigen aber auf Tauchstation, wenn es darum geht, ihre Versprechen einzulösen. Teilweise stehen die Betriebe und Landwirte im Görtschitztal vor dem finanziellen Ruin und müssen um ihre Zukunft bangen. So eine Situation kann und darf nicht ignoriert oder ausgenutzt werden!

Daher fordern wir NEOS von ÖVP und SPÖ ganz klar, sich an ihre Versprechen zu halten und den Betroffenen endlich zu helfen. Es ist traurig, dass man so etwas von den Zuständigen überhaupt fordern muss. Es sollte doch jedem Politiker ein Anliegen sein, den Kärntner_innen zu helfen und Versprechen zu halten. Finanzielle Hilfe wurde zugesagt, also muss es die auch geben. Die aktuelle Causa macht auch deutlich, dass in Kärnten ein neuer politischer Stil dringend nötig ist. Die Kärntner_innen brauchen Politiker, die zu ihnen stehen und für sie arbeiten. Und keine Parteifunktionäre, die nur Versprechen machen, um Wahlen zu gewinnen.

  • Womo

    Sehr geehrter Herr Haselmayer,

    ihr Anliegen ist das was Kärnten in den letzten Jahrzehnten in die Insolvenz getrieben hat.

    Warum sollte irgendein Steuerzahler irgendjemanden in Görtschitztal helfen.

    Wenn es kriminelle Aktivitäten gegeben hat, dann sollten diese Frauen und Herren Landwirte dies über unser irgendwie funktionierendes Justizsystem einklagen. Nicht der Steuerzahler ist verantwortlich dafür.

    Klagt denjenigen der das verursacht hat und vertuscht nicht die Verantwortlichkeit.

    Ich bin nicht bereit den Landwirten noch mehr als die 80% + an Forderungen zukomen zu lassen.

    Dafür habe ich die neos nicht gewählt , das ihr die Alimentierung der Landwirte weitertreibt.

    Milchquote: Strafe ..wer zaht der Steuerzahler
    Almflächenförderungsbetrug: wer zahlt …der Steuerzahler
    Tiroler Agrargemeinschaften…ein Rechtsstaat schaut anders aus.

    Wenn die Neos so weitermachen, seid ihr bald nur noch eine Sternschnuppe der Geschichte… schade drum

    MfG

    Womo