Direkt zum Inhalt

* Pflichtfelder

Tu was! Spenden NEOS braucht dich Mitglied werden
« Zurück zur Übersicht

Vom Wertpapierbroker zum Regionalforscher. Portrait und Gastkommentar unseres Experten.

22.09.2016 Marcel MILD

Thomas Zametter ist Experte im Bereich Regionalforschung. Er wohnt in Reisach,  eine überschaubare Ortschaft und eine Kastralgemeinde von Kirchbach im Gailtal.  Der Ort hat etwa 600 Einwohner.

So ruhig und idyllisch sein Leben in dieser kleinen Ortschaft am Fuße des Reißkofels ist, umso aufgeregter und nervöser war sein Leben als Werpapierbroker in Wien bei der C-Quadrat Investment AG und der Erste Group Bank AG.

Umso besser kennt Mag. Thomas Zametter den deutlichen Unterschied zwischen Stadt und Land und die Folgen des stetigen Wachstum.

Der Fokus seiner Regionalforschung liegt auf Wachstum, Entwicklung- und Wettbewerbsfähigkeit, Regionalpolitik, regionale Innovationssysteme und wissensbasierte regionale Entwicklung, Netzwerk- und Clusterforschung, Tourismusforschung, (unternehmerische) Standortanalyse sowie nachhaltige Entwicklung

Mag. Thomas Zametter veröffentlicht in den nächsten Wochen seine Doktorarbeit und steht uns NEOS am 12.10. in Kötschach-Mauthen ab 18:30 beim Start der Veranstaltungsreihe Landleben 2.0 als Experte zur Verfügung.

Der Arbeitstitel der Studie lautet: Entwicklungspotentiale peripherer Regionen im Alpen-Adria-Raum: Dargestellt am Fallbeispiel politischer Bezirk Hermagor

Nähere Informationen gibt es hier: http://regionalforschung-hermagor.at/?page_id=28

reisskofel

Gastkommentar:

„Schnelles Internet“ für ländlich-periphere Regionen aus regionalwissenschaftlicher Sicht. Gastkommentar von Thomas Zametter, Regionalforscher und Vortragender der Veranstaltungsreihe Landleben 2.0

Seit längeren wird bereits über den Ausbau von sogenannten „schnellen Internet“ im ländlichen Raum diskutiert. Sowohl für Private, für die Verwaltung, als auch für Unternehmen und Landwirte, ist der Zugang zu Breitbandinternet inzwischen ein entscheidender Standortfaktor. Ein moderner Betrieb, eine moderne Verwaltung (E-Government), Heimarbeitsplätze, E-Learning, Telearbeit oder neue Formen der Zusammenarbeit (Co-working Spaces) etc., sind heute ohne entsprechende Internetinfrastruktur nicht mehr möglich. Noch ist nicht vollständig abzusehen, welche Möglichkeiten sich in Zukunft für den ländlichen Raum ergeben könnten. Allerdings ist bereits heute bekannt, dass ein Nichtvorhandensein solcher Technologien beispielsweise dazu führen kann, dass in der Region tätige Unternehmen dadurch im Nachteil sind, sich Unternehmen aus Zukunftsbranchen in der Region nicht ansiedeln, Gründungen von Einheimischen in die Städte verlagert werden, oder auch die Rückwanderung in die Region erschwert wird.

Mag. Thomas Zametter