
Große Chancen für kleine Talente: Iris Glanzer präsentiert Bildungsplan für Kärnten

NEOS Kärnten Landessprecher

NEOS Kärnten Bildungssprecherin


Für junge Menschen und Familien muss es wieder möglich werden, ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen – auch wenn sie nicht geerbt haben. Dafür müssen die Menschen entlastet werden – und Politik und Verwaltung müssen schlanker werden.
Förderung muss in der Schule stattfinden – nicht erst am Nachmittag zu Hause oder über teure Nachhilfe. Dafür brauchen wir kleinere Klassen mit maximal 20 Kindern sowie zusätzliche Unterstützung durch Lehramtsstudierende: mit Förderstunden, gratis Nachhilfe, Begabtenförderung und einer Doppelbesetzung in der ersten Klasse bis zu den Herbstferien für einen optimalen Schulstart.
Ausbau erneuerbarer Energie – um die Energiepreise langfristig stabil und niedrig zu halten und Kärnten unabhängig von ausländischen Gasdiktatoren und importierter Atomkraft zu machen.
Die Schulen müssen unsere Kinder auf das Leben und auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten. Lehrpläne sollen entstaubt und entrümpelt werden. Statt Frontalunterricht und Auswendiglernen braucht es mehr eigenständiges Denken, selbstständiges Erarbeiten von Inhalten und den sicheren Umgang mit digitalen Technologien. So lernen Kinder, kritisch zu denken, Probleme zu lösen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
Gerade in der Volksschule braucht es weniger Notendruck und mehr individuelles Coaching – nach skandinavischem Vorbild. Kinder wollen lernen. Diese Neugier soll gefördert und nicht abtrainiert werden.
Wir wollen die Bürokratie massiv reduzieren. Dokumentations- und Berichtspflichten müssen auf das notwendige Maß zurückgeführt werden. So gewinnen Lehrerinnen und Lehrer wieder Zeit für ihren eigentlichen Job: Kinder zu unterrichten, zu fördern und zu begleiten.
Keine Kindergartengruppe mit mehr als 18 Kindern, keine KITA- oder Krippengruppe mit mehr als 12 Kindern. Denn nur in kleinen Gruppen bleibt genug Raum für individuelle Begleitung und Zuwendung.
Spielerisch Lust auf Wissen machen, Interessen und Talente fördern, gezielte Sprachförderung für Kinder mit Deutschschwierigkeiten und Kennenlernen der Sprachen des Alpen-Adria-Raums über Spiele und Lieder.
Senkung der Lohnnebenkosten und der Lohnsteuer – damit dir mehr von deinem Gehalt bleibt.
Gebühren für Müll, Wasser und Kanal dürfen nicht ständig teurer werden, sondern sinken.
Moderne Verwaltung, mehr Digitalisierung, weniger Bürokratie – das spart Zeit, Nerven und Steuergeld. Und schafft Raum für Entlastung.
Politik muss bei sich selbst anfangen. Wir wollen die Parteienförderung in Kärnten halbieren. Politik darf kein Selbstbedienungssystem sein – das Geld der Steuerzahler:innen gehört in Bildung, Entlastung und die Zukunft Kärntens investiert.
Höhere Gehälter für Kindergartenpädagoginnen und -assistentinnen und gezielte Anreize für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Jeder Euro, der hier investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder.
Ehrenamtliche Deutsch-Coaches sollen in Kindergärten Bücher vorlesen und Spiele spielen, die die Sprachentwicklung fördern. Das können Menschen sein, die bereits in Pension sind und eine sinnstiftende Aufgabe suchen, oder junge Menschen, die sich in ihrer Gemeinde engagieren möchten. Davon profitieren nicht nur Kinder mit Deutschschwierigkeiten, sondern jedes Kind.
Eltern sollen selbst entscheiden können, welche Einrichtung zu ihrem Kind und ihrem Familienalltag passt, auch wenn diese außerhalb der eigenen Gemeinde liegt. Das ist im derzeitigen System kaum möglich. Deshalb wollen wir die Finanzierung umstellen, weg von den Gemeinden, hin zum einzelnen Kind. Ein Wahlfreiheitsgutschein soll mit dem Kind in die gewählte Einrichtung wandern. Das gibt Familien mehr Freiheit und verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.