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Große Chancen für kleine Talente: Iris Glanzer präsentiert Bildungsplan für Kärnten

NEOS- Bildungssprecherin Iris Glanzer stellt erste Schwerpunkte des NEOS-Kärnten Bildungsplans vor.

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Große Chancen für kleine Talente

NEOS-Bildungssprecherin Iris Glanzer präsentierte aufbauend auf Bildungsstammtischen mit LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen im Lauf des letzten Jahres die ersten Schwerpunkte des NEOS-Bildungsplans für Kärnten. Weitere Schwerpunkte werden in den kommenden Monaten präsentiert.

 

Ziel ist es, dass Kinder stärker individuell an den Schulen gefördert werden. Dabei geht es sowohl um Unterstützung bei Lernschwierigkeiten als auch um Förderung von Talenten und Begabungen. Viele engagierte LehrerInnen versuchen jeden Tag, individuell auf Kinder einzugehen, große Klassengrößen und wenig Zeit für das Arbeiten mit einzelnen Kindern stehen dem im Unterrichtsalltag aber häufig im Weg.

Das führt dazu, dass Eltern vielfach nach ihrem Arbeitstag zu Hause noch mit den Kindern für Tests und Schularbeiten lernen oder bei der Fertigstellung von Hausübungen helfen – statt Freiraum für eine entspannte Familienzeit zu haben. Die Situation ist für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen gleichermaßen nicht optimal.

Wir wollen eine Schule, die es LehrerInnen ermöglicht, auf einzelne Kinder einzugehen, die Eltern entlastet, und die kleinen Talenten große Chancen eröffnet, und fordern daher:

 

-Klassengrößen, die eine individuelle Förderung von Kindern ermöglichen: Keine Klasse mit mehr als 20 SchülerInnen an Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufen. So kann in der Klasse bei Lernschwierigkeiten geholfen, sowie stärker auf individuelle Begabungen von SchülerInnen eingegangen werden.

 

-Lehramtsstudierende sollen an die Schulen geholt werden. Die Studierenden selbst brauchen ausreichend Praxis in der Klasse, um auf ihren späteren Arbeitsalltag gut vorbereitet zu sein. Gleichzeitig entlasten sie durch ihren Einsatz an Schulen LehrerInnen und Eltern.

Lehramtsstudierende sollen in den folgenden Bereichen unterstützen:

-Eine zweite wöchentliche Förderstunde an Volksschulen, abgehalten von Lehramtsstudierenden in Absprache mit den KlassenlehrerInnen, im Rahmen derer Kinder mit Lernschwierigkeiten unterstützt, sowie Talente weiter gefördert werden.

 

-Das Angebot an gratis Nachhilfestunden an Mittelschulen und AHS-Unterstufen durch Lehramtsstudierende: Das gibt den Studierenden wertvolle Erfahrung, wie man den SchülerInnen Inhalte erklärt und sie motiviert, und entlastet Eltern von teurer Nachhilfe.

 

-Die Doppelbesetzung der 1. Klasse Volksschule bis zu den Herbstferien durch KlassenlehrerIn und einen Lehramtsstudierenden: Der Schuleintritt ist für viele Kinder ein großer Sprung. Ziel ist es, dass jedes Kind gut in der Schule ankommt und bei Schwierigkeiten von Anfang an unterstützt werden kann. So wird kein Kind zurückgelassen.

 

Die nordischen Länder werden oft als Beispiele für gute Bildung herangezogen. Was dort sehr gut funktioniert, ist, dass Kinder mit deutlich weniger Leistungsdruck lernen und stattdessen in der Schule optimal individuell unterstützt und begleitet werden. Für einen solchen Kulturwandel weg vom Leistungsdruck, hin zu individuellem Coaching an den Schulen treten wir ein. Kinder wollen lernen und sind von Natur aus neugierig. Die Schule soll diese Neugier erhalten und Kinder individuell unterstützen und begleiten.

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