
Iris Glanzer
Landessprecher Stellvertreterin
Bildungsbeauftragte & Frauensprecherin

Über mich
Ich wollte schon im Kindergarten Lehrerin werden, als die anderen noch Cowboy und Prinzessin werden wollten. Lehrerin zu sein ist ein wunderschöner Beruf. Aber es läuft auch einiges falsch im Bildungssystem. Ich wollte eigentlich nie Politikerin werden, aber irgendwann wollte ich auch nicht länger zuschauen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es in der Politik mehr um schöne Fotos für die Zeitungen und Schlagzeilen geht als um echte Lösungen für die Kinder. Deshalb habe ich begonnen, mich bei den NEOS zu engagieren.
Als Lehrerin und Mutter von drei Kindern kenne ich die Herausforderungen von Lehrerinnen und Eltern gleichermaßen. Das ist eigentlich die perfekte Grundlage, um Bildungspolitik zu machen. Sowohl Eltern als auch LehrerInnen sind im derzeitigen System belastet. LehrerInnen stehen vielfach in überfüllten Klassen und Eltern müssen ihre Kinder nach einem langen Arbeitstag noch zu Hause bei Hausübungen und Lernen unterstützen. Ich möchte kleinere Klassen und deutlich mehr individuelle Förderung in der Schule. Ich möchte, dass nach Schule und Arbeit wieder Raum für Familienzeit bleibt. Und was mir das Wichtigste ist: Jedes Kind hat Talente und will lernen, bevor es in die Schule kommt. Die Aufgabe der Schule ist es, diese Neugier zu bewahren und zu stärken, damit jedes Kind sein Potenzial entfalten kann.
Ich werde oft gefragt, warum ich mir das antue, mich neben meinen Kindern und meinem Beruf auch noch ehrenamtlich bei den NEOS zu engagieren. Und es ist nicht immer einfach, zwischen Arbeit und Kindern hin- und her zu hetzen - das kennen wohl alle Eltern. Aber wenn ich damit dazu beitragen kann, dass sich für die Kinder wirklich etwas verbessert, dann ist mir das jede Minute wert.

