Kinderbetreuung
Damit unsere Kleinsten gut begleitet die Welt entdecken.
Kinder entdecken ihre Umwelt mit Neugier, Fantasie und Begeisterung. Gerade in den ersten Lebensjahren wird der Grundstein für die weitere Entwicklung eines Kindes gelegt.
Damit Kinder sich frei entfalten können, braucht es Qualität in der Betreuung. Genau hier stößt das derzeitige System jedoch an seine Grenzen. Zu große Gruppen lassen wenig Raum für individuelle Zuwendung. Fachkräfte sind belastet, und vielerorts fehlt Personal. Gleichzeitig brauchen Eltern Verlässlichkeit und echte Wahlfreiheit.
Wir wollen kleinere Gruppen, individuelle Zuwendung und Förderung und eine Kinderbetreuung, in der jedes Kind seine Talente entdecken kann – und sich rundum wohlfühlt.
Wir wollen unseren Kleinsten die besten Startbedingungen geben:
Kleine Gruppen – mehr Zeit für jedes Kind
Keine Kindergartengruppe mit mehr als 18 Kindern, keine KITA- oder Krippengruppe mit mehr als 12 Kindern. Denn nur in kleinen Gruppen bleibt genug Raum für individuelle Begleitung und Zuwendung.
Kindergarten als Ort des spielerischen Entdeckens stärken
Spielerisch Lust auf Wissen machen, Interessen und Talente fördern, gezielte Sprachförderung für Kinder mit Deutschschwierigkeiten und Kennenlernen der Sprachen des Alpen-Adria-Raums über Spiele und Lieder.
Deutsch-Coaches in die Kindergärten holen
Ehrenamtliche Deutsch-Coaches sollen in Kindergärten Bücher vorlesen und Spiele spielen, die die Sprachentwicklung fördern. Das können Menschen sein, die bereits in Pension sind und eine sinnstiftende Aufgabe suchen, oder junge Menschen, die sich in ihrer Gemeinde engagieren möchten. Davon profitieren nicht nur Kinder mit Deutschschwierigkeiten, sondern jedes Kind.
Elementarpädagogik aufwerten
Höhere Gehälter für Kindergartenpädagoginnen und -assistentinnen und gezielte Anreize für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Jeder Euro, der hier investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder.
Fixplatzgarantie ab dem ersten Lebensjahr
Jedes Kind soll ab dem ersten Geburtstag einen sicheren Platz in Krippe oder Kindergarten haben. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf brauchen Familien Verlässlichkeit.
Gemeindegrenzen abschaffen – Wahlfreiheit sichern
Eltern sollen selbst entscheiden können, welche Einrichtung zu ihrem Kind und ihrem Familienalltag passt, auch wenn diese außerhalb der eigenen Gemeinde liegt. Das ist im derzeitigen System kaum möglich. Deshalb wollen wir die Finanzierung umstellen, weg von den Gemeinden, hin zum einzelnen Kind. Ein Wahlfreiheitsgutschein soll mit dem Kind in die gewählte Einrichtung wandern. Das gibt Familien mehr Freiheit und verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Private Einrichtungen absichern und Vielfalt erhalten
Private Kindergärten und Krabbelgruppen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten – etwa Wald- oder Montessori-Kindergärten – sind eine wertvolle Ergänzung im System. Eltern, die ihre Kinder in privaten Kindergärten haben, sollen freiwillig zusätzliche Beiträge leisten dürfen, um diese Vielfalt zu sichern.

