Janos Juvan präsentierte zentrale Punkte seines Plans für Klagenfurt
Janos Juvan hat mit Beteiligung von Klagenfurterinnen und Klagenfurter einen umfassenden Plan für Klagenfurt entwickelt.

Klagenfurt braucht einen Neustart.
Janos Juvan hat mit Beteiligung von Klagenfurterinnen und Klagenfurter einen umfassenden Plan für Klagenfurt entwickelt. Heute hat er zehn zentrale Forderungen aus diesem Plan am Klagenfurter Rathaustor angenagelt.
Die Botschaft ist klar: „Klagenfurt braucht einen Neustart. Die Klagenfurterinnen und Klagenfurter erwarten sich zurecht mehr. Die Gemeinderatswahl 2027 ist die Chance, diesen Neubeginn zu schaffen und die Stadt wieder in eine positive Richtung zu entwickeln”, so Juvan.
Im Zentrum steht für ihn die finanzielle Kehrtwende. Die Sanierung des Budgets ist möglich, und zwar mit konsequenten Reformen in der Verwaltung und einer Stadtpolitik, die bei sich selbst spart: „Wir müssen die Stadtfinanzen endlich in Ordnung bringen, damit wir wieder Spielraum für Investitionen in Zukunftsbereiche haben: Bildung, Jobs, Wohnen und Stadtentwicklung müssen endlich aktiv angegangen werden.“
Ziel ist, Klagenfurt vom Abstellgleis wieder auf die Überholspur zu bringen. “Ich will, dass Klagenfurt wieder eine Stadt ist, in der man gut lebt, gerne bleibt und auf die man stolz ist. Geben wir uns nicht länger zufrieden mit dem, was ist. Holen wir uns zurück, was möglich ist“, appelliert Juvan an die Klagenfurterinnen und Klagenfurter.
Die 10 zentralen Punkte des Plans für Klagenfurt:
1. Finanzen sanieren, Spielraum für Zukunftsinvestitionen schaffen
Die Klagenfurter Finanzen können wieder in Ordnung gebracht werden, und zwar mit konsequenten Reformen. Gespart werden soll im System, nicht bei den Menschen: durch effizientere Verwaltung, Strukturreformen und eine Stadtpolitik, die bei sich selbst spart. So entsteht wieder Spielraum für notwendige Zukunftsinvestitionen.
2. Entlastung: Gebühren-Stopp statt ständigen Erhöhungen
Der Gebühren-Deal in Klagenfurt setzt ein klares Signal: Keine neuen oder höheren Gebühren, solange nicht nachweislich im System gespart wird. Die Politik muss zuerst ihre Hausaufgaben machen und Reformen konsequent umsetzen. “Die Klagenfurterinnen und Klagenfurter dürfen nicht länger Budgetlöcher stopfen, die die Stadtregierung aufreißt”, so Juvan.
3. 1.000 neue Jobs: Wachstum, das ankommt
Der Job-Deal macht Wachstum zum Gewinn für alle. Ziel sind 1.000 neue Jobs in der Privatwirtschaft. Diese schaffen nicht nur neue Möglichkeiten für die Klagenfurterinnen und Klagenfurter, sondern bringen auch zusätzliche Einnahmen für die Stadt über die Kommunalsteuer. Dieses Geld soll zu je einem Drittel in Bildung, Infrastruktur und Wirtschaft zurückfließen. So entsteht ein Kreislauf, der Arbeitsplätze schafft, die Stadt stärkt und Kindern die besten Startbedingungen bietet.
4. Modernisierungsoffensive für Schulen und Kindergärten
Klagenfurts Schulen und Kindergärten sollen zukunftsfit werden. Im Rahmen einer Modernisierungsoffensive sollen Gebäude saniert und modernisiert, Räume einladend gestaltet und die Ausstattung erneuert werden. So entstehen Lern- und Lebensräume, in denen Kinder sich wohlfühlen und sich bestmöglich entwickeln können.
5. Familien stärken, Klagenfurt zur Familienhauptstadt machen
In jedem Stadtteil sollen Familienquartiere mit Erlebnisspielplätzen, Bewegungsangeboten und Begegnungsorten entstehen, die aus Nachbarschaft echte Gemeinschaft machen. In Kombination mit hochwertiger Kinderbetreuung und zukunftsfitten Schulen wird Klagenfurt so zur idealen Stadt für Familien.
6. Offensive für leistbaren Wohnraum & neue Stadtviertel
Schluss mit jahrelangen Fehlentwicklungen am Wohnungsmarkt! Durch die Reform des bestehenden gemeindeeigenen Wohnmodells, mehr gemeinnützigem Wohnbau, Nachverdichtung und der gezielten Entwicklung neuer Stadtviertel entsteht mehr Angebot und damit mehr Leistbarkeit am Wohnungsmarkt.
7. SeeCampus: der neue Stadtteil für junge Menschen zwischen Uni und See
In unmittelbarer Nähe zu Universität und See soll der SeeCampus, ein lebendiger Stadtteil für Studierende entstehen, der Wohnen, Lernen und Lebensfreude kombiniert. So hält Klagenfurt seine klügsten Köpfe und gewinnt neue dazu. Mehr Studierende bringen der ganzen Stadt frische Energie, Dynamik und Zukunftskraft.
8. Mobilität neu denken: Mobilitätshub am Bahnhof & neue Radverbindungen
Ein zentraler Mobilitätshub am Bahnhof soll Bahn, Bus, Rad und Sharing-Angebote verbinden. Durchgängige Radverbindungen zwischen Wohngebieten, Innenstadt, Bahnhof, Uni und See sowie ein Rad-Highway Süd von Viktring in die Innenstadt schaffen echte Alternativen zum Auto. So wird Mobilität neu gedacht.
9. Mehr Leben: lebendige Innenstadt, pulsierendes Nachtleben
Eine belebte Innenstadt und ein pulsierendes Nachtleben bringen Energie und Lebensfreude nach Klagenfurt. Weniger Bürokratie und ein zentraler Night Manager sollen es einfacher machen, Veranstaltungen umzusetzen, eine gemeinsame Eventplattform dafür sorgen, dass sichtbar wird, was für Events die Stadt zu bieten hat.
10. Wir-Gefühl stärken: Klagenfurt als starke Gemeinschaft
Klagenfurt stärkt das Wir-Gefühl: Aus Nachbarschaften werden echte Gemeinschaften. Familienquartiere und offene Treffpunkte bringen Menschen und Generationen zusammen, fördern Austausch und machen Zusammenhalt spürbar. So wächst Klagenfurt zu einer starken Gemeinschaft, in der sich jeder zu Hause fühlt.




