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Juvan fordert Neustart bei Klagenfurter Gemeindewohnungen

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Neustart bei Klagenfurt Wohnen

Die Stadt Klagenfurt hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sie die Verwaltung von Wohnungen schlicht nicht kann. Wenn Gemeindewohnungen von Schimmel befallen sind, Badezimmer verrosten und ältere Menschen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen können, weil die Barrierefreiheit nicht gegeben ist, dann ist das ein Armutszeugnis für die Stadtpolitik“, sagt Janos Juvan.

„Noch schlimmer ist: Dieses kaputte System muss regelmäßig mit Steuergeld künstlich am Leben gehalten werden – und gleichzeitig jagt ein Skandal den nächsten. Man denke nur an die Debatten rund um überhöhte Rechnungen und Misswirtschaft.“

Für Juvan liegt die Lösung auf der Hand: „Wir müssen die Gemeindewohnungen endlich an einen gemeinnützigen Wohnbauträger überführen. Dann geben wir die Verantwortung dorthin, wo Profis arbeiten, die Wohnungen ordentlich sanieren und wieder in einen zumutbaren Zustand bringen können.“

Der gemeinnützige Wohnbauträger solle künftig aber nicht nur bestehende Wohnungen verwalten, sondern auch neue leistbare Wohnungen errichten. „Die Aufgabe der Stadt darf nicht sein, selbst Hausverwaltung zu spielen. Die Aufgabe der Stadt ist es, strategisch zu planen: Wo braucht Klagenfurt neuen Wohnraum? Welche Stadtviertel brauchen Familienwohnungen, welche Studentenwohnungen oder barrierefreie Angebote für ältere Menschen?“

„Die Menschen haben ein Recht auf würdiges Wohnen – und nicht auf eine geschützte Werkstatt, in der auf Kosten der Klagenfurterinnen und Klagenfurter weitergemurkst wird,“ so Juvan abschließend.

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