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NEOS Klagenfurt zu Hallenbad: Keine Ausreden für vergangene Versäumnisse - jetzt ist klares, rasches und finanzierbares Projektmanagement gefragt!

Nach dem Runden Tisch ist für NEOS-Klubobmann Juvan klar: „Die derzeitige Situation ist fast 20 Jahren des Stillstands und dem Wählerstimmen-Fischen geschuldet. Das Vitalbad plus die Übergangslösung sind Stand Jetzt defacto nicht leistbar. Was es braucht, ist ein durchdachtes Projektmanagement gepaart mit dem Mut, Fehler einzugestehen und nun nicht mehr zu machen!“

Eigentlich war es keine Überraschung, wenn eines der sich längst in Betrieb befindlichen Hallenbade in Europa mit 52 Jahren nach erfolgten Sanierungen und jährlichen, teuren Instandhaltungsarbeiten nun endgültig mangels unbehebbarer Statikprobleme in den Ruhestand geschickt werden muss und bis zur Fertigstellung des Vitalbades seitens der Stadtregierung nicht auf die „Wird schon halten“-Mentalität gesetzt werden kann.

Umso unerklärlicher aber für NEOS-Klagenfurt-Klubobmann Janos Juvan nach fast 20 Jahren des Stillstands bezüglich Hallenbadneubau, warum sich die Stadtpolitik momentan verhält, wie aufgescheuchte Hühner, die eine nicht zu erwartende Überraschung erleben. „Was es in der derzeit desaströsen Situation für Familien, Kinder und erfolgreichen Sportvereinen endlich und schon lange braucht, ist ein profundes Projektmanagement sowohl in der Planung als auch in der Finanzierung und Umsetzung! Es kann nicht sein, dass die Versäumnisse der Stadtpolitik nicht nur dazu führen, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern mehr als 50 Millionen Euro für ein derzeit noch viel zu unkonkret und hastig geplantes Vitalbad, sondern auch zusätzlich fünf Millionen Euro für eine Übergangslösung aufhalsen.“

Jetzt nur Lösung wichtig!

Ja – ein Hallenbad ist für Klagenfurt und seine Bevölkerung wichtig, deshalb gilt es jetzt endlich und rasch, eine verträgliche Lösung sowohl für die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer, als auch des Budgets der Stadt zu finden. „Es muss klar zwischen dem Bedarf des Sport, der Kinder, der Familien und Erholungsbereiches unterschieden werden; nicht zwangsläufig müssen all diese Bereiche unter einem Dach Platz finden“, gibt Juvan Denkanstöße Richtung Stadtregierung weiter.

Der Runde Tisch, zu dem Bürgermeister Christian Scheider heute einberufen hat, brachte mangels Tagesordnung und Teilnehmerliste sowie der damit verbundenen Möglichkeit für die Teilnehmer, sich entsprechend vorbereiten zu können, keine neuen Inhalte, die man nicht in den letzten Tagen schon den Medien entnehmen hätte können.

Der NEOS-Klagenfurt-Chef appelliert auch nach dem Runden Tisch an die Stadtsenatsmitglieder insbesondere: „Diejenigen, die es in den vergangenen 17 Jahren verabsäumt haben, für eine vernünftige, finanzierbare und nachhaltige Lösung für die Stadt zu sorgen, müssen jetzt die Courage besitzen zu sagen, dass es auch auf ihr Verschulden zurückzuführen ist, dass die Situation ist, wie sie ist. Und Fakt ist: Die Stadt kann sich in ihrer derzeitigen finanziellen Lage das derzeitige Luftschloss Vitalbad  plus eine Übergangslösung nicht leisten. Es braucht hier nun endlich und sehr rasch ein konkretes und lösungsorientiertes Projektmanagement abseits der Parteipolitik und keine Schuldzuweisungen oder ein Schönreden bezüglich der vergangenen Versäumnisse!“

Einen Vorschlag abseits der Kritik hat Juvan auch noch in petto und zeigt die Idee auf: „Die Stadt könnte am Standort des Vitalbades mit einer Basisversion eines reines Schwimmsport- und Schwimmlernbades beginnen und nach dessen Fertigstellung schrittweise auszubauen, wenn es tatsächlich gelplante, finanzierbare und nachhaltig-weitsichtige Erweiterungsoptionen gibt. Damit wären zwei aktuelle Probleme der Stadt gelöst: Die notwendige, zusätzliche Übergangslösung in der Höhe von fünf Millionen Euro würde entfallen und auch die Umsetzung des Gesamtprojektes „Vitalbad“ in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro würde stufenweise einer laufenden Bewertung hinsichtlich Sinnhaftigkeit, Finanzierbarkeit und Nachhaltigkeit unterzogen.“

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