NEOS Kärnten treiben mit 8-Punkte-Plan Leistbarkeit von Eigenheim voran

28. Juli 2021

Steigende Immobilienpreise, explodierende Baukosten: Der Traum vom Eigenheim ist – trotz weiterhin niedriger Zinslage – für viele Menschen hierzulande derzeit unrealistisch. Unterdorfer-Morgenstern fordert mit einem 8-Punkte-Plan, dass das Eigenheim wieder finanzierbar wird.

Schon im Mai äußerte sich NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern, der als Unternehmer in der Immobilienbranche tätig ist, besorgt zur Entwicklung am Eigenheim-Sektor und appellierte, als erste große Erleichterung in der Finanzierung die Grunderwerbssteuer sowie die Eintragungsgebühr bei der Schaffung des Hauptwohnsitzes zu streichen, um die Nebenkosten zu halbieren.

„Schon damals zeigte eine IMAS-Umfrage der Erste Bank auf, dass sich jeder zweite Mieter in Österreich aufgrund steigender Immobilienpreise und eklatant gestiegener Baukosten kein Eigentum leisten kann. Dadurch werden die niedrigen Kreditzinsen aufgefressen. Gestern zeigte der ORF in einem Bericht erneut auf, dass die Kosten für den Bau eines Eigenheimes um 15 Prozent gestiegen sind“, so der Landessprecher.

Hinzu komme, dass die Situation für die Menschen im Land durch Pandemie, Kurzarbeit oder Kündigung besonders erschwert wurde. „Im Gegensatz zu den Immobilien- und Baukosten steigen die Haushaltseinkommen ohnehin nur geringfügig an, die Schere geht immer weiter auseinander. Jetzt kommen die Auswirkungen der Pandemie auch noch hinzu. Es ist enorm wichtig, jetzt endlich wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen, damit Eigenheim wieder leistbar wird“, appelliert Unterdorfer-Morgenstern und legt einen 8-Punkte-Plan nach.

8-Punkte-Plan für das leistbare Eigenheim

  1. Abschaffung der Grunderwerbssteuer und Eintragungsgebühr bei Schaffung des Hauptwohnsitzes, um eine Halbierung der Nebenkosten bei Eigentumserwerb zu erreichen.
  2. Zweckwidmung der Wohnbauförderung in Aktivitäten zu leistbarem Wohnen.
  3. Bauprozesse entbürokratisieren, die Kärntner Bauordnung von jenen Auflagen entrümpeln, die mehr Kosten verursachen als Nutzen stiften.
  4. Abschaffung der Stellplatz-Verordnung.
  5. Behördliche Genehmigungsverfahren vereinfachen.
  6. Anreizsysteme für Wiederbelebung leerstehender Immobilien in Ortskernen.
  7. Sanierungen steuerlich attraktiveren.
  8. Einkommens-Monitoring im sozialen Wohnbau.

Unterdorfer-Morgenstern: „Wir akzeptieren nicht, dass für so viele Familien hierzulande die Schaffung eines Eigenheims ein Traum bleiben muss. Hier gilt es anzusetzen und zu handeln, Österreich – wo derzeit etwa 55 Prozent in einem Eigenheim leben – mit vernünftigen Lösungen an den EU-Durchschnitt von 70 Prozent heranzuführen.“