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Schulen und Kindergärten müssen offen bleiben!

Unterdorfer-Morgenstern: „Länder wie Dänemark oder die Schweiz schaffen einen Schulstart ohne Einschränkungen – das muss auch unser Ziel sein. Machen wir Kinder und Schulen nicht zum Zentrum des epidemiologischen Krisenmanagements und geben wir ihnen lieber eine verlässliche Perspektive für die Zukunft, indem wir uns gemeinsam für einen Systemwechsel in der Bildungspolitik stark machen!“

Schulstart

© unsplash.com/NationalCancerInstitute

„Nach 18 Monaten Pandemie wird es höchste Zeit, die Schulen und Kindergärten aus dem rein epidemiologischen Krisenmanagement herauszuholen und endlich eine mutige, chancengerechte und zukunftsorientierte Bildungspolitik umzusetzen“, betont NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern am heutigen Schulstart-Tag in Kärnten. Die physische Gesundheit der Kinder habe während der Pandemie schon genug gelitten.

Umso wichtiger für Unterdorfer-Morgenstern, dass Schulen und Kindergärten auch wirklich offen bleiben und dies nicht nur wieder ein weiteres Bekenntnis der Regierung ist, das jedoch am Ende des Tages nicht eingehalten wird: „Die Bildungsorte Schule und Kindergarten vermitteln nicht nur Bildung und damit einen wichtigen Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben, sie bieten Kindern und Jugendlichen auch Sicherheit in Form von Routine, Ansprechpartnern und wichtigen Sozialkontakten – auch mit Abstand.“

Sorge bereitet dem Landessprecher jedoch die hohe Zahl der Schul-Abmeldungen in Kärnten. „Ich begrüße sehr, dass Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektorin Isabella Penz allen Eltern, die aus Verunsicherung oder Ängsten heraus ihre Kinder abgemeldet haben, die Hand ausstrecken und eine Rückkehr in den Schulbetrieb jederzeit ermöglichen.“ 
Mit 420 Abmeldungen ist die Zahl so hoch wie nie, wenngleich der Anteil im Hinblick auf die Gesamtschülerzahl in Kärnten klein ist. Dennoch: Die Zahl ist alarmierend. Unterdorfer-Morgenstern: „Das Beste ist natürlich, wenn möglichst alle Kinder und Jugendliche an der Schule unterrichtet werden. Zum einen, weil Pädagoginnen und Pädagogen Experten auf dem Gebiet des Lernens und Lehrens sind und jahrelang studiert haben, wie man den Lehrplan am besten vermittelt.  Zum anderen, weil Schule ein Ort der Begegnungen und des gegenseitigen Miteinanders ist, wo soziale Kompetenzen gestärkt und Freundschaften geschlossen werden.“

Ob es nun aufgrund des Chaos an Schulen, das die Bundesregierung in den letzten Monaten verursacht hat, mehr Heimunterricht gibt, weil Eltern einfach verunsichert sind oder aus genereller Frustration gegenüber dem Bildungsangebot, kann der NEOS-Chef nicht beurteilen; die Gründe müssen von den Eltern nicht angegeben werden.

Abschließend betont er: „Die Politik hat es aber in der Hand, die Schulen und Kindergärten offen zu lassen und so Schülerinnen, Schülern und ihren Eltern mit Bildungs- und Planungssicherheit zur Seite zu stehen.“

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