Zeugnis für die Klagenfurter Stadtregierung: Nicht genügend in der Schulpolitik
Morgen bekommen Klagenfurts Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. Heute stellte NEOS Klagenfurt der Stadtregierung ein Zeugnis für die Schulpolitik aus – und dieses fällt eindeutig aus: Nicht genügend

Zeugnis für die Klagenfurter Stadtregierung: Nicht genügend in der Schulpolitik
Morgen bekommen Klagenfurts Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. Heute stellten die NEOS Klagenfurt der Klagenfurter Stadtregierung vor der Mittelschule St. Peter ein Zeugnis für die Schulpolitik aus – und dieses fällt eindeutig aus: Nicht genügend.
Die Klagenfurter Pflichtschulen haben in den vergangenen Jahren besonders unter der Budgetmisere der Stadt gelitten. Viele Schulgebäude sind in die Jahre gekommen, Sanierungen werden verschleppt, akute Schäden oft erst dann behoben, wenn der öffentliche Druck groß genug ist. Beispiele wie die Mittelschule St. Peter, die Volksschule Spitalberg oder die Mittelschule St. Ruprecht zeigen: Der Sanierungsstau ist längst kein abstraktes Problem mehr, sondern Realität für Kinder, Lehrerinnen und Lehrer.
„Die Stadtregierung stopft nur die ärgsten Löcher. Was völlig fehlt, ist ein langfristiger Sanierungs- und Modernisierungsplan für Klagenfurts Schulen“, kritisiert NEOS Kärnten-Bildungssprecherin Iris Glanzer.
Die NEOS fordern daher eine Sanierungs- und Modernisierungsoffensive für alle Klagenfurter Pflichtschulen. Ziel ist, alle Standorte spätestens bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode auf modernen Stand zu bringen. Abgewickelt werden soll diese Offensive gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die über Erfahrung, Know-how und Finanzierungskraft beim Bau moderner Bildungsräume verfügt.
„Wir wollen Klagenfurt vom Problemschüler zum Klassenbesten machen. Klagenfurt soll seinen Kindern und Jugendlichen die besten Schulen bieten. Dafür braucht es aber endlich den Mut, vorauszudenken und neue Lösungen zu finden“, so Glanzer.
Dabei geht es nicht nur um sichere Gebäude, sondern um moderne Lern- und Lebensräume: einladende Klassenzimmer, digitale Infrastruktur, Räume für Nachmittagsbetreuung, sozialen Austausch, Bewegung, Freizeitaktivitäten und Entspannung sowie zeitgemäßen Hitzeschutz.
Glanzer betont: „Wenn wir es ernst meinen mit Chancengerechtigkeit, dann müssen wir unseren Kindern die besten Startbedingungen geben, und nicht zulassen, dass sie in maroden Schulgebäuden lernen, in denen keiner aus der Stadtregierung auch nur einen einzigen Arbeitstag verbringen würde.“
Das Urteil der NEOS fällt daher eindeutig aus: Nicht genügend für den Zustand der Schulgebäude, fehlende langfristige Planung, mangelnde Priorität der Bildung im Budget und für das Versäumnis, moderne Lern- und Lebensräume für Klagenfurts Kinder zu schaffen.
„Wer seine Hausaufgaben jahrelang nicht macht, darf sich über ein Nicht genügend im Zeugnis nicht wundern. Genau diese Note stellen wir der Klagenfurter Stadtregierung heute für ihre Schulpolitik aus“, so Glanzer.
Über ein Sehr gut kann sich die Stadtregierung nur in einem Bereich freuen: „In gegenseitigen Schuldzuweisungen und dem Abschieben von Verantwortung auf den jeweils anderen zeigen die Verantwortlichen Bildungsstadtrat Rabitsch, der für die Erhaltung der Schulgebäude zuständige Stadtrat Geier und Bürgermeister Scheider großes Engagement“, so Glanzer abschließend.


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