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Bildung braucht kühle Köpfe – und kühle Klassenzimmer

Hitzefalle Klassenzimmer: Schulen fit für den Klimawandel machen

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Bildung braucht kühle Köpfe – und kühle Klassenzimmer

„Der Klimawandel ist Realität, und unsere Schulen sind darauf nicht vorbereitet. Wer bei über 30 Grad lernen soll, kann sich nicht konzentrieren. Diese Temperaturen sind weder für Schülerinnen und Schüler noch für Lehrerinnen und Lehrer zumutbar“, sagt Glanzer.

 "Schulen müssen in den kommenden Jahren gezielt umgerüstet werden, mit moderner Beschattung, Belüftung und dort, wo nötig, auch mit Klimaanlagen."

„Ja, das kostet Geld. Aber unsere Kinder und Jugendlichen müssen uns das wert sein. Bildung darf nicht an überhitzten Klassenzimmern scheitern“, betont Glanzer.

Die Finanzierung sieht sie auch bei den Gemeinden, die für die Schulgebäude der Pflichtschulen zuständig sind, möglich – wenn endlich konsequent Verwaltungsreformen umgesetzt werden.

„Durch Digitalisierung, intelligente Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und das Nicht-Nachbesetzen von Pensionierungen gibt es enormes Einsparpotenzial in der Verwaltung der Gemeinden.“

Dieses Geld müsse künftig stärker in die Bildungsinfrastruktur fließen.

„Bevor wir uns weiter veraltete bürokratische Strukturen und Doppelgleisigkeiten zwischen Gemeinden leisten, investieren wir dieses Geld lieber in eine moderne und angenehme Lernumgebung für unsere Kinder“, so Glanzer.

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