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Juvan nach Kritik von KABEG-Betriebsrat:

LH Fellner muss sich entscheiden, ob er zu den Reformern oder Blockierern 

„Ärztinnen und Ärzten, die erschöpft kündigen, auszurichten, sie seien eh gut genug bezahlt, ist Klassenkampf-Rhetorik, die niemandem hilft.“-1920x1079

Nachdem NEOS-Landessprecher Janos Juvan sein Reformkonzept für das Kärntner Gesundheitssystem vorgestellt hat (Juvan: „Zwei Top-Spitäler und viele kleine Zentren!“ | 5min.at, Ungewöhnlicher Vorstoß - „Zwei Schwerpunktspitäler“ für ganz Kärnten | krone.at), rückte prompt der Zentralbetriebsrat der Kärntner Landeskrankenanstalten, Michael Kraxner aus (Warnung vor Sparkurs - Kabeg-Betriebsrat: Wenig Verständnis für Vorschlag | krone.at). Dass Landeshauptmann Fellner den Zentralbetriebsrat offenbar losgeschickt hat, um sämtliche Reformideen sofort abzuwürgen, ist aus Sicht der NEOS Sinnbild für die eigene Ideenlosigkeit.

Janos Juvan: „Blockieren löst keine Probleme. Und Probleme gibt es genug: Kassenarztmangel, lange Wartezeiten, überfüllte Ambulanzen, Gesundheitspersonal am Limit. Statt den Betriebsrat auszuschicken, um Reformideen gleich wieder im Keim zu ersticken, sollte Landeshauptmann Fellner endlich Lösungen für die Probleme vorlegen.“

Die NEOS haben ihre Vorstellungen bereits auf den Tisch gelegt: drei moderne Primärversorgungszentren pro Bezirk, ein konsequenter Ausbau der Kliniken Klagenfurt und Villach zu Zentren der Spitzenmedizin und in den restlichen Krankenhäusern volle Konzentration auf die Akutversorgung und nur punktuelle Spezialisierungen. „Das ist ein Konzept, über das man diskutieren sollte. Genau diese Diskussion verweigert die Landesregierung", so Juvan.

Kritik übt Juvan auch am Umgang Fellners mit den Problemen im Gesundheitssystem, wie zuletzt im ORF-Sommergespräch: „Ärztinnen und Ärzten, die erschöpft kündigen, auszurichten, sie seien eh gut genug bezahlt, ist Klassenkampf-Rhetorik, die niemandem hilft.“

Juvan abschließend: „Als Landeshauptmann liefert er keinen einzigen Verbesserungsvorschlag, sondern hält stur an einem System fest, das nicht mehr funktioniert. Fellner muss sich jetzt entscheiden: Gehört er zu den Reformern oder zu den Blockierern?“

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Vgl. Kronen Zeitung vom 4. September 2026
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