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Kärnten muss den Sturzflug des Flughafens beenden

Juvan: „Morgen muss in der lange genug aufgeschobenen Aufsichtsratsitzung der KB-V endlich Klarheit bezüglich des Klagenfurter Flughafens geschaffen werden. Die Verantwortlichen des Landes Kärnten hatten nun sogar einen Monat länger Zeit, um konkrete Pläne für das potenzielle Szenario ,Flughafen-Rückkauf‘ zu entwickeln!“

Nach einem Monat des Aufschubs findet morgen, Dienstag, die entscheidende Aufsichtsratssitzung der Kärntner Beteiligungsverwaltung (KB-V) zur Zukunft des Airports Klagenfurt statt. „Ich empfinde es als äußerst bedenklich, wenn sowohl Bürgermeister Christian Scheider als auch Landeshauptmann Peter Kaiser sich dem Offensichtlichen verwehren, wenn sich mittlerweile auch namhafte Großunternehmer öffentlich via Medien für das Ziehen der Call-Option aussprechen. Sie zeigten am Wochenende der Politik einmal mehr, was sie schon lang hätte tun können“, äußert sich NEOS-Landessprecher Janos Juvan.

Schon im Wahlkampf zur Gemeinderatswahl vor etwas mehr als einem Jahr äußerte sich Juvan, auch Klubobmann der NEOS in Klagenfurt, im Rahmen einer ORF-Diskussion zum Thema Flughafen-Verkauf. Damals mit den Worten, dass „die Call-Option das Wertvollste sei, was dieser Vertrag zu bieten hätte“.

Vor genau einem Monat hat sich der Klagenfurter Bürgermeister auf Nachfrage in der Gemeinderatssitzung geäußert, die Call-Option nicht ziehen zu wollen – gleichermaßen der Landeshauptmann via Medien. „Beide haben zu ihrem damaligen Standpunkt bis dato nichts hinzugefügt. Auch ein offener Brief von uns NEOS blieb bislang unbeantwortet“, so Juvan weiter.

Morgen längst fällige, klare Entscheidung treffen,  
Planbarkeit für Tourismus & Wirtschaft schaffen

Das Ergebnis der morgigen Aufsichtsratsitzung ist offen, eines fordert Juvan mit Blick auf Landeshauptmann Kaiser und Bürgermeister Scheider aber eindringlich ein: die wirtschaftspolitische Weitsicht und konkrete Business- und Entwicklungspläne. „Diese vermisse ich bis dato. Auch bzw. erst recht wenn die Call-Option nun tatsächlich gezogen wird, braucht das Land Kärnten schon jetzt einen konkreten, langfristigen Plan, was mit dem Flughafen und den dort befindlichen Grundstücken geschehen soll. Ich hoffe, die Verantwortlichen haben diese Visionen und Pläne bereits, alles andere wäre kurzsichtig und am Ende des Tages für die Kärntner Steuerzahlerinnen und Steuerzahler fatal.“

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