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Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen im Lockdown landesweit weiter ausbauen!

28 Frauen wurden heuer bereits ermordet, die Zahl der polizeilichen Interventionen bei Gewalt in der Familie ist seit dem ersten Lockdown stark gestiegen, ebenso Anrufe bei der Frauenhelpline. Unterdorfer-Morgenstern: „Die Zahl der Übergriffe in den eigenen vier Wänden steigt mit den Ausgangssperren, wir dürfen bei dem Thema nicht wegschauen und nicht verschlafen, schnellstmöglich zusätzliche Hilfsangebote zu schaffen.“

NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern macht anlässlich des heutigen internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen auf die zunehmende Gewalt an Frauen in Korrelation mit der Pandemie aufmerksam.

Die immer wiederkehrenden Lockdowns seit März vergangenen Jahres haben die Situation für Frauen weiter verschärft. Die Statistik über polizeiliche Interventionen bei Gewalt in der Familie zeigt deutlich, dass die Polizei 2020 11.495 Annäherungs- und Betretungsverbote verhängt hat, in den Jahren davor waren es rund 8.000. Auch die österreichische Frauen-Helpline hat allein im ersten Lockdown ab März um rund 70 Prozent mehr Anrufe verzeichnet. Unterdorfer-Morgenstern: „Trotz der gestiegenen Zahlen bei diesen Statistiken ist die Hemmschwelle für Frauen, sich tatsächlich helfen zu lassen, immer noch eine sehr hohe. Nur ein Teil nutzt die vorhandenen Angebote und Hilfen.

Unterdorfer-Morgenstern: „Einerseits gilt es, immer noch tradierte Rollenbilder in den Köpfen der Menschen nachhaltig zu bekämpfen, andererseits müssen noch viel mehr Hilfsangebote in unterschiedlichsten Formen und Zugangsebenen geschaffen werden, die auch jene Frauen erreichen, die beim Hilfesuchen zögern.“

Einzelne wichtige Maßnahmen würden laut dem Landessprecher zwar gesetzt, aber es sei in Summe zu wenig. „Auch ein übergeordneter Gewaltschutzgipfel und ein grundlegendes Bekenntnis zu mehr Hilfen und Angeboten sind nicht genug, wir brauchen noch deutlich mehr Geld für unterschiedliche Modelle der Frauenschutzeinrichtungen und –Beratungen und wir müssen vor allem als Gesellschaft die in ganz Österreich immer noch stark antiquierten Rollenbilder aktiv bekämpfen“, so Unterdorfer-Morgenstern abschließend. 

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