Bedingungen für Eigentumsschaffung verbessern und Grunderwerbssteuer abschaffen!

20. Mai 2021

Seit Jahren steigen Immobilienpreise – im Gegensatz zu den Haushaltseinkommen. Der Traum vom Eigenheim ist für die Hälfte der Mieter in Österreich mittlerweile unrealistisch. Unterdorfer-Morgenstern: „Gerade jetzt, da die Pandemie die Menschen noch mehr belastet, muss die Schaffung von Eigenheim wieder finanzierbar werden. Ein erster Schritt wäre die Abschaffung von Grunderwerbssteuer und Eintragungsgebühr!“

Besorgniserregend betrachtet NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern, der als Unternehmer auch in der Immobilienbranche tätig ist, seit geraumer Zeit die Entwicklungen am Eigenheim-Sektor. Eine gestern in der Kleinen Zeitung veröffentlichte Studie bestätigt seine Bedenken: Laut dieser IMAS-Umfrage der Erste Bank könne sich jeder zweite Mieter in Österreich kein Eigentum leisten. Das niedrige Zinsniveau und die somit eigentlich guten Konditionen zur Eigentumsschaffung würden durch die steigenden Bau- und Immobilienpreise quasi aufgefressen. Bundesweit leben laut Studie etwa 55 Prozent in einem Eigenheim, im EU-Durchschnitt sind es 70 Prozent –Österreich habe hier also Aufholbedarf.

Unterdorfer-Morgenstern: „Gerade jetzt kämpfen Menschen angesichts der Pandemie, Kurzarbeit oder Kündigung mit schwersten finanziellen Bedingungen, eine Erholung des Wirtschafts- sowie Arbeitsmarktes wird nur langsam stattfinden. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass für die Hälfte der Mieter hierzulande die Schaffung eines Eigenheims für immer ein Traum bleiben muss. Hier gilt es anzusetzen und zu handeln, Österreich wenigstens an den EU-Durchschnitt heranzuführen.“ Für den NEOS-Landessprecher ein zusätzliches Warnsignal: Allein zwischen 2007 und 2019 ist die Schere zwischen stark steigenden Immobilienpreisen und nur geringfügig steigenden Haushaltseinkommen immer größer geworden.

Unterdorfer-Morgenstern: „Grunderwerbssteuer und Eintragungsgebühr abschaffen“

„Deshalb gilt es jetzt, da die finanzielle Situation für die Menschen im Land durch die Pandemie besonders erschwert ist, Weichen für die Zukunft zu stellen. Eine erste große Erleichterung würde die Abschaffung der Grunderwerbssteuer sowie die Eintragungsgebühr bei der Schaffung des Hauptwohnsitzes darstellen“, appelliert Unterdorfer-Morgenstern.