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Flächendeckende Ausrollung von Primärversorgungseinheiten wünschenswert

Bereits 2014 plante Österreich die Einrichtung von 75 Primärversorgungs-einheiten (PVE) bis 2021. Bisher gibt es österreichweit jedoch nur 24 solcher Ärztezentren und nur eines davon in Kärnten, welches am 6. April den Betrieb aufnahm. „Solche Praxisgemeinschaften werden zukünftig eine wichtige Einheit der gesundheitlichen Versorgung darstellen und müssen unbedingt weiterhin forciert werden“, betont NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern.

Markus Unterdorfer-Morgenstern

© NEOS KTN/Niedermüller

„Die Corona-Pandemie hat uns wieder einmal und diesmal sehr deutlich gezeigt, wie wichtig die Gesundheit jedes Einzelnen und wie wesentlich eine generelle Entlastung der Spitäler und des Personals dort ist. In diesem Sinne muss eine flächendeckende medizinische Grundversorgung, auch in ländlichen Gebieten, zwingend sichergestellt werden“, so Unterdorfer-Morgenstern. Dass Österreich es heuer nicht mehr schaffen wird 75 PVEs zu errichten, steht wohl außer Frage. „Es liegt nun am neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, für eine Attraktivierung der PVE zu sorgen, damit sich diese in Zukunft nicht zu einem ,Rohrkrepierer‘ entwickeln“, erklärt der NEOS-Landessprecher.

In Kärnten sind laut Angaben des Landes selbst, in den nächsten fünf Jahren fünf weitere PVE geplant. „Die Pläne des Landes sind natürlich zu begrüßen, auch wenn sie etwas spät angesetzt sind. Zudem wäre es wünschenswert, wenn die Arbeit in einem PVE durch eine langfristige Finanzierung über einen Gesamtvertrag dauerhaft attraktiviert werden würde“, so Unterdorfer-Morgenstern.

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