NEOS Klagenfurt: Impfbus begrüßenswert, doch das alleine wird Herdenimmunität in Klagenfurt nicht herbeiführen

9. September 2021

Impfbus alleine wird Impfgegner nicht überzeugen. NEOS Klagenfurt sehen den Schlüssel zum Erfolg in zusätzlicher Aufklärungsarbeit bei „Klagenfurt 80“-Aktion.

Es ist erfreulich, dass die politischen Verantwortlichen die von den NEOS Klagenfurt vorgeschlagene Aktion „Klagenfurt 80“ angenommen hat und der Wille zur überparteilichen Umsetzung mit verschiedenen Maßnahmen gegeben ist. „Jegliche Aktion, die es den Klagenfurterinnen und Klagenfurtern leichter macht, eine Impfung zu erhalten, ist zu begrüßen. Auch der Impfbus ist eine gute Idee, denn dieser ermöglicht Personen, die aus welchen Gründen auch immer mobil eingeschränkt sind, sich in ihrer Nähe impfen zu lassen“, so Gemeinderat Robert Zechner.

Nichtsdestotrotz vermissen die NEOS-Gemeiderät_innen den Mut der Stadtregierung, die Aktion „Klagenfurt 80“ mit dem Credo „Wir schaffen als erste Landeshauptstadt in Österreich die 80 % Durchimpfungsrate“ zu versehen. NEOS Klagenfurt haben zehn Personen aus den Branchen Event, Gastro, Sport, Kultur und anderen Netzwerken, die neue Ideen zu Impfaktionen haben, vorgeschlagen, die auch bereit wären, mithelfen. „Es ist an der Zeit, Personen miteinzubinden, die Werbung für die Sache machen. Es ist an der Zeit, die negativen Argumente durch positive Argumente zu ersetzen. Es ist an der Zeit, jenen eine Stimme zu geben, die für etwas sind. In diesem Fall ist es die Impfung, die uns alle wieder zu unserer hart erkämpften Freiheit zurückkehren lässt“, ist Gemeinderat Janos Juvan überzeugt.

Gemeinderätin Verena Polzer abschließend: „Mit positiven Stimmen und Aufklärungsarbeit könnte es passieren, dass weitere Personen ihre Ängste und Bedenken zur Impfung verlieren und den eigenen und somit schlussendlich den kollektiven Gesundheitsgedanken in den Vordergrund stellen. Jeder Mensch hat andere Beweggründe, sich impfen zu lassen. Lassen wir doch Menschen erzählen, warum sie diesen Schritt gegangen sind. Eventuell sind sie der positive Anstoß, um weitere Menschen von der Impfung zu überzeugen.“