NEOS Spittal initiieren Regenbogenbank und Fotowettbewerb

07. September 2020

Auf Initiative des NEOS-Gemeinderates Hermann Bärntatz steht seit Freitag, 4. September 2020, eine Regenbogenbank im Spittaler Stadtpark. „Nach den Vorfällen bei der Corona-Demo am Freitag, freut es mich umso mehr, dass Spittal ein positives Zeichen für die LGBTIQ*-Community setzt und damit Farbe bekennt“, betont Bärntatz.

Als deutliches Zeichen für Freiheit und Toleranz werden in Österreichs Städten und Gemeinden Regenbogenbänke im öffentlichen Raum aufgestellt. In Kärnten machte vergangenes Jahr Villach den Anfang: Hier wurde im letzten Juni seitens der Stadt die erste Kärntner Regenbogenbank am Standesamtsplatz installiert. Heuer im Mai zog Wolfsberg mit einer Bank auf dem Weiherplatz nach.

Seit Freitag findet man nun auch in Spittal eine bunte Bank. „Damit setzen nun auch wir ein klares Zeichen für Akzeptanz, Toleranz und die Freiheit der Liebe“, freut sich der Spittaler Gemeinderat Hermann Bärntatz. Vor allem nach den Ereignissen von vergangenem Freitag, wo auf einer Corona-Demonstration eine Regenbogenfahne zerrissen und anschließend von Kinderschändern die Rede war, ist es umso wichtiger sich hinter die LGBTIQ*-Community zu stellen und Farbe zu bekennen, betonen Bärntatz und NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern.

 

Regenbogenbank im Zentrum von Fotowettbewerb

Nun soll die Regenbogenbank im Spittaler Stadtpark noch weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Mit einem Fotowettbewerb rund um die Bank will Bärntatz, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Spittal, das Bewusstsein rund um das Thema LGBTIQ* schärfen. „Anhand der jüngsten Ereignisse zeigt sich leider wiedereinmal, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen immer noch ausreicht, um sie oder ihn zu verurteilen. In einem vermeintlich aufgeklärten Land wie Österreich sollten derartige Vorurteile und Vorverurteilungen längst der Geschichte angehören“, befindet Bärntatz. Er weiß natürlich, dass die Bank alleine nicht viel ausrichten wird, hofft aber dennoch, dass sie den Menschen, als positives Zeichen der Toleranz, der Wertschätzung und Akzeptanz, Hoffnung geben kann.