Taten statt worte

NEOS-Kärnten-Chef meldet sich als Erntehelfer

3. April 2020

Der Landessprecher der NEOS Kärnten, Markus Unterdorfer-Morgenstern, sowie der Spittaler NEOS-Gemeinderat Hermann Bärntatz melden sich als Erntehelfer. Sie hoffen, dass viele Kärntner es ihnen gleichtun und die heimischen Landwirt_innen unterstützen.

Handlungen sind wichtiger als Worte

Viele tun es – Privatpersonen wie auch Unternehmer helfen in der aktuellen Ausnahmesituation anderen Menschen, erledigen Einkäufe, Bank- und Apothekengänge;  Kärnten rückt zusammen.

„In dieser Zeit sieht man besonders deutlich, dass Handlungen einen größeren Wert haben als Worte“, sagt NEOS-Kärnten-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern. Auch er hilft innerhalb seines privaten Umfeldes, wo er kann und erledigt vor allem Einkäufe für andere. 

„Mir ist es ein großes Anliegen, zu helfen, deshalb habe ich mich jetzt auch als ehrenamtlicher Erntehelfer gemeldet“, informiert der NEOS-Chef. Denn auch viele Landwirt_innen stehen vor großen Herausforderungen und kämpfen um ihre Existenz. „Sie haben eine bedeutende Rolle, die jetzt vielen Menschen hoffentlich noch stärker ins Bewusstsein rückt. Die bäuerlichen Produzenten sichern mit hochwertigsten heimischen Lebensmitteln die Versorgung der Kärntnerinnen und Kärntner.“

Auch Spittaler NEOS-Gemeinderat als Erntehelfer registriert

Auch der NEOS-Gemeinderat in Spittal, Hermann Bärntatz, hat sich als Erntehelfer registriert und will die heimischen Produzenten unterstützen.

„In Zeiten wie diesen müssen wir einfach zusammenhalten und auf allen Ebenen helfen. Deshalb habe ich mich freiwillig auf der Plattform des Bundesministeriums als Erntehelfer gemeldet“, so Bärntatz.

„Jeder kann einen 
kleinen Beitrag leisten“

Die Registrierung haben beide schnell und unkompliziert online unter www.dielebensmittelhelfer.at abgewickelt. Unterdorfer-Morgenstern und Bärntatz rufen die Kärntner zur Nachahmung auf: „Jeder kann damit einen kleinen Beitrag leisten, heimische Landwirte zu unterstützen. Einfach online registrieren und abschicken.”

Beide sind davon überzeugt, dass Politiker eine moralische Verpflichtung haben, auch abseits ihrer offiziellen Funktionen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten einen Beitrag zur Überwindung von Krisensituationen zu leisten.

Unterdorfer-Morgenstern: „In Zeiten der Unsicherheit hat die Politik eine noch größere Verantwortung, Vertrauen aufzubauen. Mit gutem Beispiel voranzugehen und auch als Privatperson zu helfen, wo man kann, empfinde ich als Ehrensache und Selbstverständlichkeit.“