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Corona wütet weiter – Juvan: Was die Klagenfurter Stadtregierung dagegen tut ist nicht mehr als Homöopathie

NEOS Klagenfurt fordern die Klagenfurter Stadtregierung auf in der Corona-Krise endlich Farbe zu bekennen, sich für Solidarität einzusetzen und mit aller Kraft Maßnahmen zu veranlassen, um die Impfquote zu steigern.

Nun ist also gekommen, was zu befürchten war: Kärnten hat die höchste 7-Tages-Inzidenz aller Bundesländer. Es scheint, dass - anders als in anderen Städten und Bundesländern - nach neun Tagen des neuerlichen Lockdowns der Gipfel der vierten Welle in Kärnten noch immer nicht erreicht ist. Vielmehr werden sich in den nächten Tagen weitere Menschen infizieren, weitere Menschen erkranken, weitere Menschen auf den Intensivstationen landen und leider auch weitere Menschen in Kärnten an Corona sterben. Klagenfurt hat als Landeshauptstadt daran leider einen sehr wesentlichen Anteil.

„Die Leistungsbilanz der Stadtregierung in Punkto Krisenmanagement ist verherend“, so Klubobmann GR Janos Juvan. Nicht einmal in dieser hochdramatischen Phase scheinen der Bürgermeister und der Gesundheitsstadtrat dazu in der Lage endlich Schritte zu setzen, die die Stadt zumindest halbwegs aus dem Schlamassel führen. „Um die Impfquote signifikant zu heben, ist ein ganzes Bündel an Maßnahmen notwendig. Wir sprechen schon seit Sommer darüber, was spätestens seit Anfang Herbst notwändig wäre. Viele Städte und Länder zeigen uns doch, wie es gehen kann. Die wenigen Aktivitäten der Klagenfurter Stadtregierung sind nicht mehr als Homöopathie“, sagt Juvan. Nur in Kleinstdosen werden Anpassungen vorgenommen.

 

Die Umsetzung weiterer Maßnahmen, niederschwellige Impangebote wie „Skip the Line“ an den Teststraßen, mobile Impf- und Aufklärungsteams oder zusätzliche Impfstraßen an prominenten Plätzen, eine Kampagne gemeinsam mit der Klagenfurter Bevölkerung und Testimonials, oder die Nutzung der Reichweite von Influencern wird nach wie vor nicht in Angriff genommen. Auch werden nach wie vor Angebote von Klagenfurter_innen ausgeschlagen, die sich selbst mit Ideen aktiv einbringen, oder konkrete Locations für Impfungen vorschlagen. Worauf wird hier noch gewartet? Aktuell weiß man im Rathaus noch nicht einmal, wann die angekündigte Impfstraße am Neuen Platz im ehemaligen C&A Gebäude öffnen soll. Angekündigt wurde sie vor zweieinhalb Wochen.

„Uns wurde auf unsere Nachfrage eine zeitnahe Antwort versprochen. Wir haben diese aber auch eine Woche später noch immer nicht erhalten. Klingt nicht danach, als würde es morgen losgehen“, so der NEOS-Klubobmann.

„Wir wiederholen daher unsere Aufforderung an den Bürgermeister und den Gesundheitsreferenten, so wie alle Mitglieder der Klagenfurter Stadtregierung: Kommen Sie endlich in die Gänge, binden Sie alle aktiv ein, die etwas beitragen können und wollen. Nehmen Sie die Angebote derer an, die sich schon aktiv bei der Stadt gemeldet haben. Es geht um nicht weniger, als dass wir alle gemeinsam unsere Landeshauptstadt bestmöglich durch diese Krise führen“, so Juvan.

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