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NEOS Klagenfurt: KPMG-Bericht muss offengelegt werden

23 Jahre lang wurden in Klagenfurt Steuergelder veruntreut. „Nun beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 2,3 Millionen Euro und dennoch wird die Öffentlichkeit nicht ausreichend informiert.“, wundert sich Janos Juvan, Bewerber um die Spitzenkandidatur für die Gemeinderatswahl.

Im März wurde bekannt, dass ein ehemaliger Magistratsmitarbeiter 1,76 Millionen Euro aus der Klagenfurter Stadtkasse veruntreut haben soll. Daraufhin veranlasste die Stadt Klagenfurt eine Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer KPMG. Medial herrschte nun lang Ruhe um das Thema, obwohl der Bericht der KPMG bereits Mitte Mai fertig war.

„Der Skandal rund um die veruntreuten Steuergelder der Klagenfurterinnen und Klagenfurter wirft viele Fragen auf.“, so Juvan. Wie konnte eine so große Summe so lange unentdeckt bleiben und was taten die zu dieser Zeit amtierenden Bürgermeister von ÖVP, FPÖ und SPÖ um das Geld der Bürger zu schützen? Zudem ist nicht bekannt, wie der genaue Auftrag der Stadt an die KPMG lautete. Immerhin beauftragte die betroffene Stelle die Prüfung selbst, weshalb hier ebenfalls Wert auf Aufklärung gelegt werden sollte. „Und warum wurde so lange gezögert, mit dem fertigen Bericht an die Öffentlichkeit zu gehen?“, fragt Juvan weiter.

Für ihn steht fest, dass der Bericht der KPMG den Klagenfurter_innen offengelegt werden muss. „Es wurde das Geld der Bürger_innen veruntreut und sie haben ein Recht darauf zu erfahren, wie das passieren konnte.“, betont Juvan. Für ihn ist es verwunderlich, dass das von keiner Partei im Gemeinderat gefordert wird.

NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern kann sich diesen Worten nur anschließen. „Wir NEOS fordern schon lange mehr Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern und wären wir im Klagenfurter Gemeinderat vertreten, würden wir umgehend die Veröffentlichung des KPMG-Berichtes fordern. Leider hinken Klagenfurt und Kärnten in puncto Transparenz immer noch hinterher, was sich auch am Beispiel der Neuverhandlungen rund um den Klagenfurter Flughafen zeigt.“, schließt der Landessprecher.

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