Zum Inhalt springen

Verstärkt Bürgerforen für Konferenz zur Zukunft Europas organisieren!

Am 9. Mai fällt der Startschuss für die Konferenz zur Zukunft Europas; hier steht der Dialog mit den Bürger_innen im Fokus. Unterdorfer-Morgenstern: „Das vorhandene Engagement und Bekenntnis auf Landesebene soll noch stärker in den Gemeinden Einzug halten: Bürgerforen müssen angesichts der wichtigen Thematik bewusst forciert und bestärkt werden!“

Mit dem Europatag 2021 am 9. Mai wird endgültig der Startschuss zur Konferenz zur Zukunft Europas gesetzt. Ziel der Konferenz ist es, mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog zu treten und eine möglichst große Beteiligung zu erreichen.

Der Dialog soll unter anderem über eine mehrsprachige digitale Plattform organisiert werden. Sobald es die Coronavirus-Pandemie wieder zulässt, sind dann auch in allen EU-Ländern physische Konferenzen und Debatten vorgesehen. Bürgerpanels sollen gewährleisten, dass alle Regionen, Altersgruppen, Geschlechter und Bildungsniveaus ausgewogen repräsentiert sind. „Wir NEOS wünschen uns, dass wir uns auch in unseren Gemeinden mit der Zukunft Europas auseinandersetzen und uns gemeinsam bei der Konferenz einbringen“, appelliert NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern.

Bewusstseinsbildung beginnt in den Gemeinden!

„Das Engagement ist auf Landesebene und in Verschränkung mit dem Europahaus Klagenfurt als europäische Bildungseinrichtung auch in der Landeshauptstadt deutlich erlebbar. Dialog und Bewusstmachung für die Wichtigkeit des Themas gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern beginnt aber stets auch vor der eigenen Haustüre. In bzw. von der Gemeinde Seeboden waren und sind bis dato keine Initiativen hinsichtlich Bürgerforen im Hinblick auf die Konferenz zur Zukunft Europas geplant“, fährt Unterdorfer-Morgenstern, der auch Gemeinderat in Seeboden am Millstätter See ist, fort.

Spittal: In neuem Ausschuss bei Europa-Angelegenheiten Bürger_innen einbinden!

Auch in Spittal ist bis dato keine aktive Organisation von Bürger_innen-Foren für die Konferenz zur Zukunft Europas geplant. Der Spittaler Gemeinderat Ludwig Gasser ergänzt: „In unserer Bezirksstadt wird das Thema Europa generell noch nicht so bedeutend behandelt, wie es tatsächlich nötig wäre. Europa ist wichtig für den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch der Regionen. Auch in Spittal leben wir sehr stark vom Alpen-Adria-Raum; die Zusammenarbeit mit Italien und Slowenien ist immens wichtig. Nicht zuletzt sind Freiheit, Toleranz und Verbindendes über offene Grenzen hinweg auch wichtig für die Tourismusregion und unser aller Horizonterweiterung.“ 
Gasser setzt nach: „Als erstes gutes Zeichen des stärkeren Bekenntnisses zu Europa werte ich den neuen Ausschuss für Umwelt, Energie, Nachhaltigkeit und Europa-Angelegenheiten. Deshalb appelliere ich, im Teilbereich der Europa-Angelegenheiten und nach Vorbild der EU-Konferenz, die Bürgerinnen und Bürger von Spittal einzubinden und partizipativ an der Bedeutung Europas für Spittal mitarbeiten zu lassen.“ 

In den Gemeinden aktiv Bürgerforen organisieren

Für Unterdorfer-Morgenstern zeigen nicht nur die Probleme und Herausforderungen der Corona-Krise, sondern auch Klimawandel oder die notwendige Veränderung durch die Digitalisierung vor allem eines: „Dass wir sie nur gemeinsam meistern können.“
Für NEOS ist mehr Handlungsfähigkeit für die Europäische Union ein zentraler Schritt, damit Europa aus diesen Krisen gestärkt hervortritt. „Effektives und nachhaltiges Handeln im Namen der EU kann jedoch nur gelingen, wenn wir gemeinsam mit den Bürger_innen arbeiten, mit mutigen Lösungen in die Zukunft gehen und uns an unseren gemeinsamen europäischen Werten orientieren“, erläutert Unterdorfer-Morgenstern.

Die Konferenz zur Zukunft Europas bietet Raum, diese Aspekte nicht nur laut anzudenken, sondern in Taten umzuwandeln und Europa auf jeder Ebene greifbarer zu machen. 
„Ich appelliere sowohl an das Land Kärnten, Gemeinden und Städte hinsichtlich der Organisation solcher Foren zu bestärken als auch an die vielen Gemeindevertreter selbst, die Initiative zu ergreifen und Bürgerforen zur Konferenz zur Zukunft Europas zu organisieren bzw. vorhandene Initiativen zu unterstützen.“

 „Effektives und nachhaltiges Handeln im Namen der EU kann jedoch nur gelingen, wenn wir gemeinsam mit den Bürger_innen arbeiten, mit mutigen Lösungen in die Zukunft gehen und uns an unseren gemeinsamen europäischen Werten orientieren.“

Vielleicht interessieren dich auch diese Artikel

image001 (2)-1500x843
02.12.2022NEOS Team1 Minute

Umsetzen statt Ankündigen: NEOS fordern mehr Tempo und Mut beim Ausbau der Erneuerbaren Energien

Die Kelag plant mit einem neuen Kraftwerk die Wasserkraft in Kärnten auszubauen. NEOS-Landessprecher Janos Juvan: „Energiereferentin Schaar sollte die Euphorie der gestrigen Präsentation mitnehmen und auf alle Bereiche der Erneuerbaren ausdehnen. Ankündigungen reichen nicht – die Landesregierung muss endlich ins Tun kommen.“

Umsetzen statt Ankündigen: NEOS fordern mehr Tempo und Mut beim Ausbau der Erneuerbaren Energien
colored-pencils-gbcc35f8e1 1920-1920x1080
01.12.2022NEOS Team1 Minute

Eltern brauchen Planbarkeit und Pädagog:innen bessere Arbeitsbedingungen!

Die plötzliche Schließung einer Kindergarten-Gruppe in Maria Rain zeigt mehr als deutlich, dass umgehend die Bedingungen für Elementarpädagog:innen verbessert werden muss. NEOS-Landessprecher Janos Juvan: „Hier wurde seit Jahren ein Problem verschleppt - auf den Rücken der Eltern und unserer Kinder. Die Gemeindepolitiker:innen sollten handeln und endlich einen Plan vorlegen, wie sie geeignetes Personal finden und für beste Arbeitsbedingungen sorgen.“

Eltern brauchen Planbarkeit und Pädagog:innen bessere Arbeitsbedingungen!
20220728 PK NEOS Klagenfurt Janos Juvan-3229x1816
30.11.2022NEOS Team1 Minute

Energiesouveränität Kärntens ist ein Jobmotor!

NEOS-Landessprecher Janos Juvan zur morgigen „Energiekrise-Enquete“: „Statt ständig im Kreis zu diskutieren und am Ende des Tages die Teuerung weiter mit nicht treffsicheren Förderungen abzufedern, könnte Kärnten schon längst aktiv gegensteuern, um Versorgungssicherheit und leistbare, saubere Energie bereitzustellen.“

Energiesouveränität Kärntens ist ein Jobmotor!