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Wo bleibt Bekenntnis der Politik zu sauberer Energie aus Klagenfurt?

Verwundert zeigen sich NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern sowie NEOS-Bürgermeisterkandidat für die Landeshauptstadt, Janos Juvan, über das fehlende Bekenntnis der Stadt- und Landespolitik zur Kelag, die für Kärnten einer der wesentlichsten Leitbetriebe in der sauberen Stromerzeugung ist. Derzeit steht der Konzern im Kosovo im Kreuzfeuer von Wahlen, Korruption und der Anfeindung von Umweltschutzorganisationen. „Ein stärkendes, öffentliches Signal der Politik haben wir jedoch hierzulande nicht wahrgenommen!“

Zwei Tage ist es her, dass die Vorstände des Kärntner Leitbetriebes Kelag sich in der Kleinen Zeitung zu Vorwürfen äußerten, im Kosovo Gesetze gebrochen und die Umwelt geschädigt zu haben. „Es wurde bereits mehrfach dazu berichtet, sowohl in der Kleinen Zeitung als auch im Standard“, erläutert der Klagenfurter NEOS-Bürgermeister- und Spitzenkandidat Janos Juvan.

Die Kelag, die das Know-how der sauberen Stromerzeugung auf Einladung der Regierung Bosniens ins Land bringen sollte um die Abhängigkeit des schmutzigen Braunkohle-Stroms zu reduzieren, wurde – so die Erläuterungen der Vorstände – unter anderem zum politischen Spielball. 
„Verfolgt man die Medienberichte seit dem Sommer des Vorjahres sieht man, mit welchen Herausforderungen die Kelag plötzlich konfrontiert war. Der Vorwurf der Nicht-Regierungsorganisation NGO Pishtaret, die Kraftwerke seien ohne Genehmigung betrieben worden, sind rund um die vorgezogenen Wahlen jetzt im Februar besonders laut geworden“, so Juvan.

Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern: „Ich erinnere mich gut an ein sehr langes Gespräch mit Kelag-Vorstand Manfred Freitag im vergangenen Jahr. Schon damals haben wir sehr lange über die Hürden und Herausforderungen gesprochen, mit denen der Stromerzeuger ständig und in vielen Bereichen konfrontiert ist. Das Bekenntnis der Politik, die sich gerne mit dem Kärntner Leitbetrieb Kelag, dem Know-how und dem hohen Anteil sauberen Stroms in Kärnten schmückt, wenn es um Klimaziele geht, ist dann oft aber enden wollend.“

Die Kelag erzeugt in mittlerweile 75 eigenen Kraftwerken Strom aus Wasserkraft, hinzu kommen Windparks und Photovoltaik-Anlagen. Unterdorfer-Morgenstern und Juvan betonen: „Wir haben nicht den Eindruck, dass der Konzern seine ökologische und gesellschaftliche Verantwortung nicht wahrt. Die Kelag hat hierzulande in der Vergangenheit massiv dazu beigetragen, den Ausbau sauberen Stroms voranzubringen. Für das Erreichen der Klimaziele wird sie – natürlich neben vielen anderen – auch weiter eine gewichtige Rolle spielen. Umso mehr hätte ich mir ein öffentliches Bekenntnis der Politik zu dem österreichischen Stromproduzenten erwartet.“

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